Consol Theater

Gelsenkirchener Schultheatertage werden zweisprachig

Im Consol-Theater dreht sich ab Sonntag alles um die Schultheatertage Gelsenkirchen.

Im Consol-Theater dreht sich ab Sonntag alles um die Schultheatertage Gelsenkirchen.

Foto: Martin Möller/FFS

Gelsenkirchen.  Am Sonntag starten die 19. Schultheatertage in Gelsenkirchen. Das Thema Mobbing spielt dabei eine zentrale Rolle.

Die kommende Woche steht am Consol-Theater ganz im Zeichen junger Darsteller: Ab Sonntag gehen hier zum 19. Mal die „Schultheatertage Gelsenkirchen“ in Kooperation mit dem Musiktheater im Revier über die Bühne, direkt im Anschluss folgt das NRW-Jugendtheaterfestival „Maulheld*innen“, das zum ersten Mal in Gelsenkirchen ausgetragen wird.

Die 19. Schultheatertage werden am Sonntag, 26. Mai, mit kurzen „Puppentheatergeschichten“ eröffnet, die Grundschüler der Barbara-Schule an der Bismarckstraße 240 aufführen, nachdem die offizielle Eröffnungsrede ab 15 Uhr geschwungen wurde. „Dabei wird mit Puppenfiguren quasi das ganze Haus bespielt, da die einzelnen Szenen in verschiedenen Theaterräumen aufgeführt werden“, erzählt Theaterpädagogin Ulrike Czermak.

Mobbing ist ein zentrales Thema

Ab dem Montag sind dann Schüler der weiterführenden Schulen an der Reihe. „Auffällig ist, dass ein Großteil der Theatergruppen in diesem Jahr Stücke in englischer Sprache aufführt“, sagt Ulrike Czermak. Den Auftakt macht am 27. Mai um 11 Uhr das Stück „Dirty Dirty Princess“, das Schüler des Oberhausener Sophie-Scholl-Gymnasiums nach Gelsenkirchen exportieren. „In dem Stück geht es um Mobbing“, erklärt Theaterpädagogin Czermak. Das Thema setzt sich auch im zweiten Beitrag des Tages „Shooting Truth“ fort, das Schüler des Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasiums ab 18 Uhr im Consol-Theater auf die Bühne bringen.

Wenn Märchenfiguren im Knast landen

Mit dem selbstgeschriebenen Stück „It’s All About the Drama“ schickt die Theater AG des Leibniz-Gymnasiums eine neue Version von „Romeo und Julia“ ins Rennen. „Dabei gibt es deutschsprachige und englischsprachige Szenen“, betont Theaterpädagogin Barbara Grubenbecher. Das Drama entfaltet sich am 28. Mai ab 11 Uhr. Weitere Schüler des Leibnizgymnasiums präsentieren dann ab 18 Uhr ihre Eigenproduktion „Es war einmal ein Mord“, in dem sämtliche Märchenfiguren im Knast landen. „Das ist sehr phantasievoll gemacht“, verrät Ulrike Czermak.

Mit einer Dinner-Party in der Kellerbar des Theaters – inklusive „Nachtisch-Battle“ klingen die Schultheatertage an diesem Abend aus. Eine „Beobachtergruppe“ mit Schülern der Evangelischen Gesamtschule Bismarck unter Leitung von MiR-Theaterpädagogin Britta Schünemann wird die Festivalbeiträge dann noch einmal zusammenfassen.

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