Kriminalfall

Drei Fragen an die Polizei zum Fall der vermissten Annette L.

Torsten Sziesze, Pressesprecher der Polizei Gelsenkirchen

Torsten Sziesze, Pressesprecher der Polizei Gelsenkirchen

Gelsenkirchen-Buer.   Torsten Sziesze, Pressesprecher der Polizei Gelsenkirchen, äußerst sich zum Fall der seit neun Jahren vermissten Annette L.

Vermisst gemeldet wurde Annette L. von ihrem Mann. Im hiesigen Präsidium begannen die Ermittlungen. Als sich ein Gewaltverbrechen abzeichnete, wurde der Fall ans Essener Präsidium abgegeben. Der heutige Polizeisprecher Torsten Sziesze arbeitete damals in der Direktion Kriminalitätsbekämpfung, Dirk L. war als Polizeioberkommissar Streifenpolizist im Wach- und Wechseldienst.

1 Wie erinnern Sie sich an den Fall?

Das hat damals sehr, sehr viel Unruhe in die Kollegenschaft gebracht. Und es hat die Behörde nachhaltig beeindruckt, wenn solche Dinge im Kollegenkreis passieren.

2 Was heißt das konkret?

Wenn man sowas mitkriegt, kann man nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Man hat ja mit den Kolleginnen und Kollegen gemeinsam Dienst gemacht, hat soziale Kontakte aufgebaut. Da hat es freundschaftliche Beziehungen gegeben.

3 Was bleibt als Gefühl zurück?

Das sind alles Sachen, die uns sprachlos gemacht haben. Die Frage, die sich natürlich alle weiterhin stellen werden, ist: Wo ist Annette L. geblieben?

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