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Die Themen der WAZ-Medizinforen in Gelsenkirchen 2019/20

Um moderne Chirurgie ging es bei einem WAZ_Medizinforum mit dem Marienhospital Gelsenkirchen. Im Bild Prof. Andreas Raffel.

Um moderne Chirurgie ging es bei einem WAZ_Medizinforum mit dem Marienhospital Gelsenkirchen. Im Bild Prof. Andreas Raffel.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  „Zuckerfüße“, Darmkrebs, Knochenbrüche und gute Ernährung im Alter: Das und mehr sind Themen der WAZ-Medizinforen in Gelsenkirchen 2019/2020.

Die nächste Runde der WAZ-Medizinforen naht. Den Auftakt macht diesmal das St. Marien Hospital Buer mit dem Thema „Darmkrebs aktuell: Vorsorge, Diagnose und Therapie“, und zwar am Mittwoch, 2. Oktober, im Michaelshaus. Dr. Ioannis Dimitriou, der neue Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie der ebenfalls neue Chefarzt der Medizinischen Klinik im Hause, Dr. Evangelos Efthimiadis, werden über die zweithäufigste Krebserkrankung in Deutschland informieren. Dank einer strukturierten Vorsorge und modernen endoskopischen, operativen sowie medikamentösen Therapiekonzepten nimmt sowohl die Anzahl der Neuerkrankungen als auch die Anzahl der Todesfälle bezogen auf Darmkrebspatienten seit Jahren ab. Wie das gelingt, darüber informiert das Forum.

Was bei „Zuckerfüßen“ vor der Amputation bewahren kann

Am Mittwoch, 20. November, setzt das Bergmannsheil Buer den Reigen fort. Dr. Anita Ide, Oberärztin und Leiterin des Wundtherapiezentrums, Dr. Arnold Greitemeier, niedergelassener Diabetologe und Dr. Manuel Nastai, Oberarzt und Leiter des zertifizierten Zentrums für Fuß- und Sprunggelenkchirurgie, werden rund um das Thema „Zuckerfüße“ informieren. Nicht heilende Wunden können Folgeerkrankungen des Diabetes an den Füßen sein. Das Ziel der verschiedenen Therapien ist immer die Rettung des Fußes vor der Amputation. Die drei Experten werden vorstellen, wie die interdisziplinäre Behandlung des Diabetischen Fußes abläuft und welche Vorteile diese für Patienten hat. Der Diabetologe Dr. Arnold Greitemeier berichtet zudem über seine Therapieerfahrungen mit reinem Sauerstoff in der Druckkammer in der Klinik.

Nach dem Knochenbruch wieder in die eigene Wohnung zurück

Im neuen Jahr machen die Evangelischen Kliniken an der Munckelstraße den Auftakt. „Wenn im Alter der Knochen bricht – Behandlung aus einer Hand“ ist das WAZ-Medizinforum am Mittwoch, 5. Februar, überschrieben. Die Häufigkeit von Knochenbrüchen im Alter nimmt stetig zu. Die Herausforderung ist für die Unfallchirurgie bei älteren Patienten angesichts verminderter Knochenqualität und Begleiterkrankungen besonders groß. Um das Ziel einer möglichst kompletten Wiederherstellung mit Rückkehr in das gewohnte soziale Umfeld nach einer Operation zu erreichen, ist auch hier interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtig. Dr. Hermann-Josef Liesenklas, Chefarzt der Klinik für Unfall-, Hand- und Orthopädische Chirurgie und Dr. Brunhild Wissuwa, Chefärztin der Klinik für Geriatrie im Haus und Therapeuten werden Einblicke in diese Arbeit geben.

Hilfen bei der Organisation des Lebens nach dem Krankenhausaufenthalt

Am 18. März geht es am St. Josef-Hospital weiter: „Sozialmedizinische Aspekte bei der Versorgung älterer Patienten im Krankenhaus“ werden an dem Abend Dr. Andreas C. Reingräber, Chefarzt der Klinik für Geriatrie/ Geriatrische Tagesklinik, sowie Susanne Natinger, Leiterin des Sozialdienstes und Entlassmanagements im Haus, beleuchten. Der Hintergrund: Die Versorgung älterer Patienten im Krankenhaus geht deutlich über rein medizinische, pflegerische und therapeutische Aspekte und über den Zeitraum der Krankenhausbehandlung hinaus. Wichtig sind dabei die sozialen Bedarfe des Patienten. Thema sein werden Patientenverfügung, Vorsorgevollmachten, die gesetzliche Betreuung, die Beantragung eines Pflegegrades, Leistungen der Pflegeversicherung, Kontakte zu sozialen Einrichtungen und Schulungsangebote des Krankenhauses sowie die pflegerische Versorgung nach der Entlassung.

Neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten in der Kardiologie

Am 13. Mai wird das Marienhospital Gelsenkirchen „Neue Diagnose- und Therapiemöglichkeiten bei Herzerkrankungen“ in ihrer Klinik für Kardiologie im Augustinushaus vorstellen. Leitende Ärzte und Oberärzte der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Intensivmedizin des Hauses mit ihren mehr als 141 Betten, einer Intensivstation und Intermediate Care Station werden die Vorteile ihrer Expertise und der Möglichkeiten im Bereich der nicht-invasiven und interventionellen Kardiologie sowie der konservativen und interventionellen Angiologie vorstellen.

Fit im Kopf – Essen gegen das Vergessen

Den Abschluss macht am 24. Juni das Elisabeth Krankenhaus . Hier geht es um „Essen gegen das Vergessen! Strategien gegen die Mangelernährung im Alter“. Dr. Willi Leßmann, Chefarzt der Klinik für Geriatrie, Dr. Astrid Rudel, Chefärztin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie sowie deren leitende Oberärztin Dr. Andrea Erdmann erklären, worauf es gerade im Alter bei der Ernährung ankommt. Auch im Alter nimmt der tägliche Bedarf an Eiweiß, Vitaminen und Mineralstoffen nicht ab, was laut Experten zu wenig beachtet wird. Die Folgen sind nach Angaben der Deutschen Seniorenliga gravierend. Im WAZ-Medizinforum werden Strategien vorgestellt, dem zu begegnen und erklärt, wie wichtig regelmäßige, ausgewogene Mahlzeiten für körperliches und seelisches Wohlergehen sind. Inklusive kulinarischen Beispielen.

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