Großveranstaltung

Darum sollten Gelsenkirchener zum Kirchentag fahren

Heiner Montanus, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen/Wattenscheid, trifft bei Kirchentagen immer wieder alte Bekannte.

Heiner Montanus, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen/Wattenscheid, trifft bei Kirchentagen immer wieder alte Bekannte.

Foto: Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen.  Von Mittwoch bis Sonntag findet in Dortmund der Ev. Kirchentag statt. Superintendent Heiner Montanus erklärt, was daran spannend ist.

Rummel in der Nachbarstadt: Von Mittwoch bis Sonntag findet in Dortmund der 37. Evangelische Kirchentag statt. Heiner Montanus, Superintendent des Ev. Kirchenkreises Gelsenkirchen/Wattenscheid, erklärt, warum das auch Gelsenkirchener interessieren sollte.

Herr Montanus, warum sollten Gelsenkirchener in den nächsten Tagen zum Evangelischen Kirchentag nach Dortmund fahren?

Montanus: Weil sie dort erleben, wie bunt und fröhlich der christliche Glaube ist und welche Lebenskraft in ihm steckt.

Inwiefern beteiligt sich der Ev. Kirchenkreis Gelsenkirchen/Wattenscheid an der Veranstaltung?

Beim Abend der Begegnung sind wir Gastgeberinnen und Gastgeber: Im Zentrum von Dortmund, nahe der Reinoldikirche, begrüßen wir die Gäste des Kirchentages. Wir geben unser Bestes und bieten ihnen Essen und Trinken an, laden zum Spielen und Ausruhen ein.

Viele Menschen aus Gelsenkirchen und Wattenscheid bereiten sich schon seit Wochen darauf vor. Die evangelische Jugend aus ganz Westfalen hat ein spannendes Programm vorbereitet. Es erstreckt sich über alle Tage bis Freitag und ist im Zentrum am Ostentor zu finden. Die Wattenscheider und Gelsenkirchener Jugend ist dabei. Bei uns wohnen Gäste aus Tansania und nehmen zusammen mit uns am Kirchentag teil. Und: Viele Menschen aus Gelsenkirchen und Wattenscheid machen sich Tag für Tag auf den Weg nach Dortmund und erleben „Kirchentag“.

Was bedeutet der Kirchentag für Sie persönlich?

Ich freue mich auf die Bibelarbeiten im christlich-jüdischen Dialog. Ich singe gerne neue Lieder. Und ob man‘s glaubt oder nicht: Inmitten der Massen treffe ich immer wieder zufällig alte Bekannte. Das ist für mich „Kirchentag“.

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