Tagebuch

Alle reden von Herrn Valentin

Inge Ansahl wünscht einen guten Morgen

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Im Facebook-Freundeskreis kursierte gestern Selbstironie in unterschiedlicher Ausprägung. Die alleinerziehende Mutter etwa mit jungem Sohn am Valentinstag kreierte die Frühstücksteller für sich und den süßen Knirps kurzerhand im Wortsinn herzlich, schön und gesund. Die Blumen wollte sie sich später selber kaufen. Unter ihrem Post reihten sich allerdings blitzartig alle Blüten an, die das Emoji-Programm zu bieten hat.

Auch auf meinem Lieblingsradiosender arbeiteten sich die Moderatoren auf dem Weg zur Arbeit am alljährlichen Parfüm-, Pralinen- und Pantoffelheldentag namens Valentin ab. Oder sie schwärmten vom bevorstehenden abendlichen Gang ins beste Gourmetrestaurant am Platze. Warum erinnert mich das bloß an Muttertag?

Leute, was soll das Jammern? Fisch und trocken Brot auf den Teller – und ab geht die Post. Schließlich war gestern auch – Aschermittwoch!

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