Festival

25 Bands rockten drei Tage lang Bismarcker Bühnen

Nina Heinrich und Christian Donovan spielten mit ihrer Irish Folk-Band „Sackville Street“ bei den Bismarcker Rocktagen  auf dem Consol-Gelände in Gelsenkirchen-Bismarck.

Nina Heinrich und Christian Donovan spielten mit ihrer Irish Folk-Band „Sackville Street“ bei den Bismarcker Rocktagen auf dem Consol-Gelände in Gelsenkirchen-Bismarck.

Foto: Olaf Ziegler

Gelsenkirchen-Bismarck.   Rock’n Roll auf Consol: Wer am Wochenende auf dem ehemaligen Zechengelände vorbeischaute, traf an Stelle von fußballspielenden Kindern und spazierenden Senioren hunderte von Musikfans. Auf dem Consol-Gelände fand nämlich die elfte Auflage der Bismarcker Rocktage statt, die jung und alt mit einem breitgefächerten Festivalprogramm begeisterte – 25 Bands bespielten drei Tage lang zwei Bühnen.

Rock’n Roll auf Consol: Wer am Wochenende auf dem ehemaligen Zechengelände vorbeischaute, traf an Stelle von fußballspielenden Kindern und spazierenden Senioren hunderte von Musikfans. Auf dem Consol-Gelände fand nämlich die elfte Auflage der Bismarcker Rocktage statt, die jung und alt mit einem breitgefächerten Festivalprogramm begeisterte – 25 Bands bespielten drei Tage lang zwei Bühnen.

Tolles Festival-Wetter

Bei gutem Wetter genossen die Besucherinnen und Besucher einen bunten Mix aus lokalen und überregionalen Gruppen mit unterschiedlichsten Genreschwerpunkten.

„Am Freitagabend spielen ausschließlich Metallbands, samstags und sonntags versuchen wir aber, eine gesunde Mischung aus unterschiedlichen Stilrichtungen zu präsentieren, die trotzdem miteinander harmonieren sollen“, erklärt Kerstin Felske, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen „Kery“.

Große Konzerte und Förderprojekte

Felske ist Vorstandsvorsitzende der Interessengemeinschaft kulturschaffender Musikerinnen und Musiker in Gelsenkirchen, kurz IkM-GE. Zusammen mit ihrem Kollegen Michael Thon organisiert sie die Rocktage seit der Erstauflage vor elf Jahren.

Im Laufe der Zeit haben sich die Möglichkeiten des Vereins deutlich verbessert: „Wir veranstalten regelmäßig Konzerte und Förderprojekte. Durch die Einnahmen, die wir dabei erzielen, lassen sich die Bismarcker Rocktage finanzieren. Jetzt haben wir beispielsweise unser eigenes Equipment für die Bühnen“, berichtet Felske.

Auch Ausgefallenes ist vertreten

Sie weiß auch, was die große Rock’n Roll-Sause in Bismarck von vielen anderen Musikevents unterscheidet: „Wir verstehen uns als nicht-kommerzielle Veranstaltung, die jedem etwas bieten soll, egal welches Alter, welche Nationalität oder Weltanschauung. Der Eintritt ist frei und die Leute können hier unterschiedlichste Musikrichtungen genießen“. Dazu gehören neben Metal- und Punkbands auch ausgefallene Genres wie der Irish Folk.

Nachdem am Freitagabend unter anderem „Fairytale“ und „Space Chaser“ auf dem Consol-Gelände rockten, beeindruckten am Samstag die Oberhausener „Zeitkonsum“ oder die Gothic Rock-Band „Godex“ aus Hattingen. Sonntags waren beispielsweise die Gelsenkirchener „The Herbs“ und „Invertigo“ an der Reihe, am dritten Festivaltag wurde übrigens früher als üblich gegen 16 Uhr begonnen, damit die anschließenden Aufräumarbeiten nicht bis tief in die Nacht andauern.

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