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Streetfood-Markt auf der Domplatte Buer hat sich etabliert

Schlemmen, Freunde treffen und entspannen: Der Streetfood-Markt auf der Domplatte lockte viele Besucher an.

Schlemmen, Freunde treffen und entspannen: Der Streetfood-Markt auf der Domplatte lockte viele Besucher an.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Buer.   Zum vierten Mal standen Food-Trucks und Essensstände auf der Domplatte. Das Konzept: In entspannter Kulisse kulinarische Abenteuer erleben.

Buntes Treiben herrscht auf der Domplatte. Zum vierten Mal sind zahlreiche Food-Trucks und Essensstände aufgereiht. Das Konzept: In entspannter Kulisse kulinarische Abenteuer erleben oder Altbewährtes wieder entdecken.„Es läuft gut“, freut sich Willi Weßels von der Stadtmarketing-Gesellschaft, dem Veranstalter. „Ich bin sicher, dass heute Abend die Domplatte bebt.“ Denn zu den kulinarischen Genüssen gibt es immer auch Musik.

Streetfood-Markt mit After-Streetfood-Party

DJ Markus sorgt dafür, dass für alle Besucher der richtige Ton getroffen ist. Sein Einsatz an dieser Stelle aber ist limitiert. „Um die Situation so weit wie möglich zu entspannen, ziehen wir alle um 22 Uhr zu einer After-Streetfood-Party ins Lokal ohne Namen um“, erklärt Weßels. So weit aber ist es noch lange nicht. Jetzt finden erst einmal jene den Weg her, die auf der Suche sind nach einem späten Mittag- oder frühen Abendessen.

Das gibt es zum Beispiel bei Heinrich Kemper. Er setzt auf Käsespätzle. Nicht aber, weil die ihm in die Wiege gelegt sind. Der gelernte Koch kommt aus Ostwestfalen – keine Hochburg dieses deutschen Nudelklassikers. Den hat er zum Teil neu erfunden, bietet eine traditionelle Variante an wie auch eine mit Honig und Ziegenkäse. „Ich will authentisch kochen. In den USA war das Konzept der Streetfood-Bewegung einst, frisch und biologisch zu kochen. Das mache ich auch.“ Richtige Abenteuer kann man am Stand von Irina Schultz erleben. Ihr Motto: „Happy Kitchen“. Und zu solch glücklicher Küche gehören für sie herzhafte Waffel-Varianten. „Ziegenkäse im Speckmantel ist im Moment der absolute Renner“, erzählt sie und verrät, dass es sich natürlich um einen ganz anderen Teig handelt als bei der süßen Variante. Wie man darauf kommt? „Wenn man mit Freunden feiert.“ Ihr Stand gehört schon zu den festen Größen beim Streetfood-Markt, hat etliche Fans gefunden. Übrigens auch Willi Weßels. Der schwärmt: „Vom Geschmack her ist das wirklich toll.“

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