Kulturszene

Spannendes Kulturwochenende im Gelsenkirchener Norden

Laut wird es am Samstag im Kurt-Schumacher-Haus. Dort startet die Konzertreihe „Krach im Kurt“ mit drei Combos in die neue Saison.

Laut wird es am Samstag im Kurt-Schumacher-Haus. Dort startet die Konzertreihe „Krach im Kurt“ mit drei Combos in die neue Saison.

Foto: Heinrich Jung

Die Osterfeien müssen nicht kulturlos verlaufen. Es gibt sie durchaus, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte und Kriminalistisch-Kulinarisches.

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Krach im Kurt

Im Kurt-Schumacher-Haus setzt sich die Konzertreihe fort, die an der Peripherie der Stadt jungen Musikern eine Bühne geben will. Damit wollen die Akteure, ein Bündnis aus dem Jugendzentrum, der Heinz-Urban-Stiftung und der Musikschule im Bunker, eine Lücke im Stadtnorden schließen und gleichsam Bands aus den Nachbarstädten mit einbinden. Bei der April-Ausgabe setzt man auf drei Combos. „Plain Cooking“ und „Mojito Royal“ warten auf mit Rock und Hardrock, vorrangig aus der eigenen Feder. Die nicht mehr ganz blutjungen Musiker von den „Polyfreaks“ runden das Abendprogramm ab.

Konzertbeginn ist Samstag, 27. April, um 19 Uhr an der Mehringstraße 18. Der Eintritt ist frei.

Bilder einer Parallelgesellschaft

Der Fotograf Dieter Grundmann hat die Entwicklung türkischen Lebens in der Stadt mit seiner Kamera festgehalten. Diese Bilder einer Parallelgesellschaft sind nun im „Kunstkiosk“ zu sehen. Unterstützt wird die Schau durch den Deutsch-Türkischen Freundeskreis Gelsenkirchen. Daneben sind Fotos von Wandmalereien und Ornamentik in Moscheen, allesamt von dem Maler Abdullah Nice. Der Vernissage dieser Ausstellung findet Samstag, 27. April, um 18 Uhr am Nordring 33 statt. Der Eintritt ist frei.

Noch am selben Wochenende findet eine Sonderveranstaltung in dem kleinen Kunstraum statt: Selahattin Hizli aus Marl liest aus seinen türkischen und deutschen Gedichten. Die Lesung beginnt am Sonntag, 28. April, um 17 Uhr.

Modernes Puppentheater

Wohl jeder kennt Geschichten um die kleine Meerjungfrau. Nun wird eine davon in Hassel auf besondere Weise erzählt: in einem Puppentheater. „Joe’s einzigartiges Puppenspiel“ erzählt die Geschichte der kleinen Meerjungfrau, die verzaubert wurde von dem bösen Seeteufel. Tief unten auf dem Meeresgrund wächst ein Zauberkraut, das helfen kann. Nur wenn es jemandem gelingt, das Kraut zu pflücken, kann die kleine Meerjungfrau gerettet werden. Die Geschichte ist geeignet für Kinder ab zwei Jahren.

Los geht es am Sonntag, 28. April, um 11 Uhr im Fritz-Erler-Haus, Am Freistuhl 4. Der Eintritt kostet 8 Euro.

Bitter-süßer Krimi-Spaß

Die Story klingt schmackhaft: Der Schokoladenfabrikant Fritz von Reevenstein, der die kleine Familien-Confiserie zu einem florierenden Großunternehmen aufbaute, liegt im Sterben. Daher wurde eine außerordentliche Hauptversammlung einberufen, schnellstmöglich soll ein Nachfolger für den Dahinscheidenden gefunden werden. Noch vor dem Ableben des Patriarchen entbrennt bei den übrigen Familienmitgliedern ein erbitterter Nachfolgestreit. In einem Geflecht aus Lügen, Intrigen und Familiengeheimnissen wird schnell klar, dass die Reevenstein-Nachkommen nicht annähernd so fein und süß sind wie ihre Schokolade und nicht halb so traditionsbewusst wie ihr Familienoberhaupt. Als unerwartet ein Todesopfer zu beklagen ist, sind nicht nur die Familienmitglieder, sondern alle Anwesenden in eine Mordermittlung verwickelt. Natürlich sind nun auch die kriminalistischen Talente der Dinner-Krimi Teilnehmer gefragt.

Wer miträtseln will, kommt am Sonntag, 28. April, um 19 Uhr ins Schloß Horst, Turfstraße 21. Vorher bedarf es aber eines Tickets, erhältlich zum Preis von 85 Euro (inkl. 4 Gang-Menü) unter der Rufnummer 06151-9800912.

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