Kinder

Rasende Reporter entdecken Heimat

Gelsenkirchen hat viel zu bieten: Diese Erfahrung machten die Nachwuchsreporter im Rahmen des NRW-Kulturrucksack-Projekts.

Gelsenkirchen hat viel zu bieten: Diese Erfahrung machten die Nachwuchsreporter im Rahmen des NRW-Kulturrucksack-Projekts.

Foto: privat

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Gelsenkirchen-Buer. Urlaub auf „Balkonien“? Kann man machen, muss man aber nicht: In Gelsenkirchen gibt’s so viele kulturelle Angebote, die den Horizont erweitern und Spaß machen, oft genug gratis oder für wenig Geld, dass es schade wäre, sie nicht nicht zu nutzen – und zu veröffentlichen. Mit dieser Botschaft machte sich die Agentur „Freigesprochen“ um Sunny Bansemer im Rahmen des „Kulturrucksacks NRW“ an das Projekt „Meine Stadt... ist ganz besonders“. Im Mittelpunkt stand die Verwandlung von zehn- bis 14-jährigen Kindern in „rasende TV-Reporter“, die einen eigenen Fernsehbeitrag auf die Beine zu stellen hatten.

Interview- und Kamera-Training

Bevor es vor die Kamera ging, gab es ein zweitägiges Moderationscoaching mit RTL-Nitro-Moderatorin Sunny Bansemer, in dem die Teilnehmer lernten, wie man sich vor der Kamera verhält. „Wir trainierten in der städtischen Kunstschule in Buer mit den Kindern, wie gute An- und Abmoderationen geschrieben werden oder was man macht, wenn einem plötzlich die Worte fehlen. Aber auch Recherche, Interview-Vorbereitung, Stimm-Modulation und Körpersprache standen auf dem Programm“, so Sunny Bansemer.

An Tag 3 rückte der professionelle Kameramann Marco Rentrop samt Ausrüstung an und lieferte Grundwissen in Sachen Filmklappe, Tonangel, Aufheller, Umgang mit der Kamera, „und wie man sich am Set verhält“.

Mit diesem Fachwissen ausgerüstet, begaben sich die Mädchen und Jungen auf Erkundungstour, um spannende Orte für Kinder und Jugendliche vorzustellen – Schloss Horst etwa, Kunstmuseum, Zoom Erlebniswelt, Trendsportanlage Consol, Consoltheater.

„Wer nicht als Moderator vor der Kamera stand, angelte den Ton, schlug die Klappe oder übernahm die Aufnahmeleitung, ein anderer sorgte schließlich dafür, dass der Moderationskollege ins ,rechte Licht gesetzt’ wurde“, so Sunny Bansemer. Wie die Erwachsenen mussten die Nachwuchs-Reporter schließlich feststellen: Sorgfältige Vorbereitung ist unerlässlich, aber die Kunst der Improvisation ist auch nicht zu unterschätzen.

„Am Ende des Tages waren alle ziemlich k.o., aber auch stolz und glücklich. Sie wollten gar nicht nach Hause gehen“, freute sich die RTL-Moderatorin über die Begeisterung bei den Kindern.

Ehrensache, dass die meisten beim nächsten Projekt unbedingt wieder dabei sein wollen. „Dann geht’s in der Kunstschule Buer um Rhetorik und freies Reden. Es sind auch noch einige Plätze frei.“

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