Olé auf Schalke

Olé auf Schalke beschließt den Partysommer in Gelsenkirchen

Die Schlagersängerin Mia Julia ist der Stargast bei „Olé auf Schalke".

Die Schlagersängerin Mia Julia ist der Stargast bei „Olé auf Schalke".

Foto: Olaf Ziegler / Funke Foto Services GmbH

Gelsenkirchen.  Am Samstag treffen sich die Schlager-Stars erneut, um in der Veltins-Arena in Gelsenkirchen den Höhepunkt des Olé-Partysommers zu feiern.

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Das Dutzend ist voll. Mit der zwölften Auflage der beliebten Reihe „Olé auf...“ beschließen Stars und Sternchen der Schlagerfraktion den Party-Sommer 2019 in der Schalke Veltins-Arena. Zum Abschlusskonzert des Tour-Festivals, das in diesem Jahr in zehn deutschen Städten Halt gemacht hat, erwarten die Veranstalter wieder mehr als 35.000 Gäste.

Auf die Besucher der Olé-Party auf Schalke wartet ab 13 Uhr erneut ein zehnstündiger Partymarathon mit den Top-Acts aus der Schlager-, Party- und Popszene. Mit dabei sind unter anderem Urgestein „Onkel“ Jürgen Drews, Stereoact, das singende Zweithaar Ikke Hüftgold, Isi Glück, Honk, Lorenz Büffel, Die Atzen und als Höhepunkt des Spektakels unter dem Kuppeldach des Fußball-, Pardon, Schlager-Tempels: Mia Julia. Die gute Nachricht für Kurzentschlossene: Es gibt noch Karten an der Tageskasse West. Allerdings nicht mehr für den Innenraum. Der Preise für die Ränge liegt ebenso bei 26,40 Euro.

Party-Reihe zieht rund eine Viertelmillion Gäste

Feiern bis zum Abwinken, es mal wieder richtig krachen lassen. Dazu noch die volle Dröhnung auf den Ohren – Schlagerpop in hohen Dosen. Das ist eine Mischung, die Abertausende Jahr für Jahr in ihren Bann zieht. Groß aufgefahren wird neben angesagten Künstlern der Branche auch an Pyrotechnik, an Tänzern, an Stroboskopen, Nebelmaschinen und bunten Scheinwerfern. Hier hat Veranstalter Markus Krampe, übrigens der ehemalige Manager von Michael Wendler, der ebenso zu Gast sein wird, immer ein gutes Näschen bewiesen mit einer ausgewogenen Mischung aus aufstrebenden Künstlern und Stars der Szene. Ein Beleg dafür: Die Partykonzert-Reihe hatte in 2015 rund 250.000 Gäste.

Die Mischung macht’s, und so ist auch bei der zwölften Auflage davon auszugehen, dass sich Jung und Alt an den Ständen Bierbecher und Brezeln nebst Currywurst Pommes in die Hand geben. Da trifft der Teenager auf den Rentner, der die Originalpressung der schwarz-braunen Haselnuss noch im Plattenschrank stehen hat, oder der vielköpfige Junggesellenabschied schwoft mit dem Mittvierziger-Paar, dass sich einst zu „Ein Bett im Kornfeld“ zum ersten mal mit in den Armen gelegen hat – dem Rhythmus zum Trotz im Klammerblues.

Besondere Outfits sind fast schon Pflicht

Tradition und ungeschriebenes Gesetz ist es, dass ein Alltagsoutfit – Jeans und T-Shirt zur Schlager-Party ein „No go“ ist. Lederhosen dürften kurz nach dem Ende des Münchener Oktoberfestes ein zweites Mal aufgetragen werden, Sonnenbrillen trotz Kuppeldach die empfindlichen Augen nach mehr oder minder ausufernder Flüssigkeitsaufnahme tausendfach schützen und bedruckte Oberbekleidung mit Sprüchen wie „Voll sind wir toll“ oder „Kaufen sie dieser Person ein Bier“ Hochkonjunktur haben.

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