Umbau in „Horster Mitte“

Gelsenkirchen: MLPD jubelt über Kultursaal-Baugenehmigung

Im Juli 2018 hatte die Gelsenkirchener Stadtverwaltung die Nutzung des „Kultursaals Horster Mitte“ wegen einer fehlenden Genehmigung als Versammlungsstätte untersagt.

Im Juli 2018 hatte die Gelsenkirchener Stadtverwaltung die Nutzung des „Kultursaals Horster Mitte“ wegen einer fehlenden Genehmigung als Versammlungsstätte untersagt.

Foto: Foto: Martin Möller / WAZ

Gelsenkirchen-Horst.  Die MLPD jubelt über die Baugenehmigung für ihren „Kultursaal Horster Mitte“. Vor einem Jahr hatte die Stadt die Nutzung untersagt.

Als „Riesenerfolg“ wertet die Marxistisch-Leninistische Partei Deutschlands (MLPD) mit Bundessitz in Horst, dass die Stadt die Baugenehmigung für die Umbauarbeiten am „Kultursaal Horster Mitte“ (An der Rennbahn 2) erteilt hat. Vor rund einem Jahr hatte die Verwaltung die Nutzung untersagt – nach Darstellung der Partei „aus politischen Motiven“, nach Angaben der Stadt, weil eine Baugenehmigung fehlte, die Standsicherheit der einstigen Sparkasse ungeklärt war und viele brandschutzrechtliche Mängel festgestellt worden waren. Wie berichtet, waren die Räume zehn Jahre als Versammlungsstätte für bis zu 500 Personen genutzt worden. Während der Vermögensverwaltungsverein als Betreiber argumentierte, die Stadt sei durch eine positiv beschiedene Bauvoranfrage über die geänderte Nutzung informiert gewesen, attestierte die Verwaltung eine nicht genehmigte und damit illegale Nutzung und sah eine Gefährdung der Besucher.

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