Freundschaftsfest

Ein Stadtteil feiert „Wir in Horst“

Gruppen und Vereine mit Mitgliedern aus 15 Nationen bestreiten das Bühnenprogramm bei „Wir in Horst“.

Gruppen und Vereine mit Mitgliedern aus 15 Nationen bestreiten das Bühnenprogramm bei „Wir in Horst“.

Foto: WAZ FotoPool

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Gelsenkirchen-Horst. Sie haben es sich wirklich nicht leicht gemacht, die Organisatoren des Festes „Wir in Horst“. Nach dem Erfolg der Premiere im letzten Jahr sind die Erwartungen an die Neuauflage, die vom 28. bis zum 30. Juni auf und rund um den Josef-Büscher-Platz stattfindet, ziemlich hoch. Doch Hüseyin Erdogan, Joachim Gill und die vielen anderen Mitstreiter sind jetzt, eine Woche vor dem Startschuss, sicher, dass das Bürger verbindende Freundschaftsfest in diesem Jahr noch schöner, besser und unterhaltsamer wird.

Das gemeinsame Feiern aller Horster ohne Rücksicht auf Herkunft, Religion oder soziale Situation ist der Grundgedanke, der Hüseyin Erdogan schon vor zwei Jahren auf die Idee zur Veranstaltung brachte. Auch in diesem Jahr hat ihn diese Gedanke wieder angetrieben, mehr als 600 ehrenamtliche Arbeitsstunden in das Projekt zu stecken. Auch seine Mitstreiter, zu denen Schüler ebenso gehören wie Seniorenvertreter, waren über Monate ehrenamtlich aktiv.

In diesem Jahr sind es Horster Vereine und Gruppen aus 15 Nationen, die das Fest mit eigenen Beiträgen bereichern wollen. Mit dabei sind wie bei der Premiere auch Kitas, Schulen, christliche, muslimische und jüdische Gemeinden.

Neben vielen bekannten Elementen, die im Vorjahr vom Publikum gut aufgenommen wurden, gibt es während der drei Festtage auch einige neue Programmpunkte. So soll es am Sonntag auf der Grünfläche an St. Hippolytus eine „Künstlermeile“ geben. An 10 bis 12 Ständen werden heimische Künstler ihre Werke ausstellen und zum Verkauf anbieten. Neu ist auch, dass am Sonntag erstmals klassische Musik auf der Bühne am Josef-Büscher-Platz zu hören sein wird. Vor dem Beitrag der religiösen Gemeinden startet das Programm mit dem Auftritt von „Caterva Musica“, einem Ensemble für alte Musik.

Wenn am Freitag, 28. Juni, ab 13 Uhr DJ Kaveh die ersten Töne zaubert, liegen 30 Stunden Programm vor den Besuchern, bevor am Sonntag ab 18 Uhr die Magic Touch Liveband den Schlussakkord spielt. Moderiert von Schülern der Gesamtschule Horst wartet, so die Veranstalter, die pure Abwechslung auf die Gäste. Von der Gruppe „Griffbereit“ des Kindergartens Heinrich-Brandhoff-Straße bis zu „GE-Kloppt“, der Rhytmussgruppe der Seniorenvertreter reicht das Spektrum, zumindest was das Alter betrifft.

Die eigentliche Eröffnung des Festes findet am Freitagmittag mit dem Sternmarsch der Kitas und Schulen statt, offizielle Grußworte des Schirmherrn Frank Baranowski gibt es am Samstag gegen 17 Uhr.

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