Spendenaktion

Die BP Scholven spendet ein Feuerwehrauto für Serbien

Ein Feuerwehrauto für Serbien: Im Beisein von Ruhr-Oel-Geschäftsführerin Michaela Hodyas (3. v.l.) und dem Leiter der Werksfeuerwehr Jürgen Mross (3. v.r.) wurde das Fahrzeug an Harald Vollmer (1. v.r.) und Kollegen der serbischen Feuerwehr übergeben, die es an ihren neuen Einsatzort bringen.

Ein Feuerwehrauto für Serbien: Im Beisein von Ruhr-Oel-Geschäftsführerin Michaela Hodyas (3. v.l.) und dem Leiter der Werksfeuerwehr Jürgen Mross (3. v.r.) wurde das Fahrzeug an Harald Vollmer (1. v.r.) und Kollegen der serbischen Feuerwehr übergeben, die es an ihren neuen Einsatzort bringen.

Foto: Foto: BP/Moritz Brilo

Gelsenkirchen-Scholven.  Harald Vollmer aus Gelsenkirchen engagiert sich seit Jahren ehrenamtlich in dem südeuropäischen Land. BP unterstützt seinen Einsatz.

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Seit mehr als zehn Jahren engagiert sich der Werkfeuerwehrmann Harald Vollmer ehrenamtlich in Serbien. Jetzt hat der 59-Jährige die Geschäftsführung der Ruhr Oel überzeugt, ein zwar ausrangiertes aber dennoch gut erhaltenes Löschfahrzeug an die Feuerwehr in Serbien zu übergeben. Die Ruhr Oel spendete das Fahrzeug der Csilla-von-Boeselager-Stiftung Osteuropa-Hilfe. Harald Vollmer unterstützt die Stiftung auch mit privaten Spendenaktionen.

Das Fahrzeug wurde im Beisein von Geschäftsführerin Michaela Hodyas und dem Leiter der Werkfeuerwehr Jürgen Mross übergeben. Michaela Hodyas lobte das große Engagement und betonte, dass die Geschäftsleitung dies sehr gerne unterstütze. Zur Übergabe kamen zwei Feuerwehrmänner aus Serbien und eine Dolmetscherin als kleine Delegation in die BP-Raffinerie in Scholven.

Bürgermeister streckt Geld vor

Um die Männer mit der Technik des Löschfahrzeugs vertraut zu machen, half das gesamte Team der Wache bei der Einweisung. Anschließend machte sich Harald Vollmer mit den beiden serbischen Kollegen samt notwendiger Zollpapiere auf die Reise. 32 Stunden dauerte es, bis der kleine Tross mit dem roten Auto die kleine Stadt Elemir, etwa 90 Kilometer nördlich von Belgrad, erreichte.

„Das Auto ist dort absolut hilfreich“, berichtete Vollmer nach seiner Rückkehr. „Die Feuerwehr dort hat kein Geld“, der Bürgermeister des Ortes habe den Männern 2000 Euro für die Überführung des Fahrzeugs vorgestreckt. „Das zahlen die Kollegen jetzt mit 100-Euro-Raten im Monat zurück.“

Zweite Spende von BP

Bevor das Fahrzeug übergeben wurde, hatten Martin Schellberg und Harald Vollmer alle notwendigen Arbeiten und Untersuchungen durchgeführt: die TÜV-Prüfungen, das alte Schaummittel wurde entsorgt und der Schaummittelbehälter wurde gereinigt.

Hintergrund des Engagements ist, dass Feuerwehr-Equipment auf dem Balkan gerade in kleineren Gemeinden häufig nicht einmal den minimalsten technischen Anforderungen genügt. Schon vor Jahren hat BP ein Fahrzeug und gebrauchte feuerfeste Einsatzkleidung der Werksfeuerwehr an eine serbische Feuerwehr gespendet.

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