Forschungscampus

Stadt Essen und Uni bekennen sich zum Forschungscampus

Der Uni-Campus in Essen.

Der Uni-Campus in Essen.

Foto: Olaf Fuhrmann / FUNKE Foto Services

Essen.   Der neue Forschungscampus im Essener Thurmfeld nimmt Fahrt auf: Stadt und Universität machten dafür jetzt einen ersten wichtigen Schritt.

Die Stadt Essen und die Universität haben am Dienstag den Boden für einen neuen „Forschung- und Innovationscampus“ auf dem Thurmfeld im Essener Nordviertel bereitet. Oberbürgermeister Thomas Kufen und Uni-Rektor Prof. Ulrich Radtke unterzeichneten einen so genannten Letter of Intent – eine verbindliche Absichtserklärung. Darin verfolgen Hochschule und Stadt das Ziel, die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen. Die Stadt sichert der Uni damit einen vorrangigen Zugriff auf städtische Grundstücke zu. Allerdings hängt das Projekt davon ab, ob es Fördermittel gibt.

Der Campus ist zwischen Segerothstraße, der Grillostraße und der Hilgerstraße geplant. Dort soll die Uni zum einen Platz für Erweiterungen bekommen. Zum anderen sollen sich innovative Unternehmen ansiedeln. Aktuell sind zunächst zwei Projekte vorgesehen: 2020 soll mit dem Bau des Future Water Campus begonnen werden. Das Gebäude für die Wasserforschung könnte bis 2022 fertig gestellt sein. Das zweite Vorhaben ist das „Aktive Site“-Zentrum – ein Forschungskomplex im Bereich Chemie. Den möglichen Baubeginn geben beide Vertragspartner mit 2023 an.

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