Bürgerbeschwerde

Politik sucht Gespräch mit Hundehaltern

Der Gervinuspark lädt zur Erholung ein. Leider gibt es offenbar Probleme mit Hundekot auf Wiesen und Wegen.

Der Gervinuspark lädt zur Erholung ein. Leider gibt es offenbar Probleme mit Hundekot auf Wiesen und Wegen.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Frohnhausen.  In Frohnhausen gibt es Probleme mit Rasern auf der Breslauer Straße sowie Hundekot in den Parks, besonders im Gervinuspark.

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Freilaufende Hunde und ihre unliebsamen Hinterlassenschaften – sie sind immer wieder ein Thema auf Spielplätzen und in den Parks. Mit einer Beschwerde über das Problem im Frohnhauser Westpark musste sich jetzt der zuständige Ausschuss des Rates beschäftigen. Doch gravierender ist es wohl im Gervinuspark. Das sagt das Ordnungsamt, und das bestätigt Bezirksbürgermeister Klaus Persch.

„Wir haben drei Park in Frohnhausen, den Westpark, den Riehlpark und den Gervinuspark. Sie sind zu 99 Prozent sauber. Nur wenn Sie Sonntagabends durch die Parks laufen, dann liegt etwas Müll neben den Abfallbehältern“, berichtet der SPD-Politiker. Doch Klagen über Hundebesitzer, die die Hinterlassenschaften ihrer Lieblinge liegen lassen, gebe es eigentlich nur aus dem Gervinuspark.

Bürgerfest mit Hundehaltern

Deshalb wird es noch vor den Sommerferien ein Bürgerfest in der Grünanlage geben. „Das habe ich mit unserer Stadtteilmoderatorin Janna Klompen verabredet“, berichtet Klaus Persch. Ziel sei es, mit den Hundebesitzern ins Gespräch zu kommen und ihre Ideen zur Lösung des Problem zu erfahren. Deshalb werden auch die Leiterin des Tierheims sowie Mitarbeiter des Ordnungsamtes eingeladen.

Mit der Situation im Westpark musste sich jetzt auch der Ausschuss für Anregungen und Beschwerden des Rates beschäftigen. Hier achteten regelmäßig Streifen des Ordnungsamtes auf die Einhaltung der Vorschriften. Im vergangenen Jahr sogar 130 Mal.

Zahl der freilaufenden Hunde geht zurück

Offenbar mit Erfolg, denn die Anzahl der freilaufenden Hunde im Park gehe zurück, berichtete der zuständige Mitarbeiter des Ordnungsamtes im Ausschuss: „Auffälligkeiten bezüglich freilaufender Hunde gab es jedoch nicht, was daher rühren mag, dass in früheren Jahren Verwarnungsgelder ausgesprochen wurden und dies sich im Laufe der Zeit herumgesprochen hat. So wurden im vergangenen Jahr lediglich zwei Belehrungen und ein Verwarngeld ausgesprochen.“

Die Bezirksvertretung III hatte sich Anfang des Jahres gegen die Finanzierung weiterer Hundekottütenspender ausgesprochen. Diese sollten die Hundehalter selbst mitbringen. Trotzdem stellt das Gremium 3000 Euro für Hundekotstatinen zur Verfügung. Grün und Gruga wurde beauftragt, passende Behälter zu finden.

Eine weitere Beschwerde betraf die Einmündung der Bentheimer- in die Breslauer Straße. Hier verhindern jetzt zehn weiße Pfosten das Parken auf dem Gehweg. Bezirksbürgermeister Klaus Persch glaubt aber, dass nicht nur Rücksichtslosigkeit dahinter steckt: „Wer nachts von der Arbeit kommt, findet dort kaum eine andere Parkmöglichkeit.“

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