Simulierter Einsatz

Feuerwehr Essen zeigt ihr Können bei Rettungsübung am Kran

Höhenretter der Essener Feuerwehr üben an der Baustelle des Premier Inn Hotels am Hauptbahnhof. Übungsaufgabe: Die Kranführerin muss aus seiner Kanzel geborgen werden.

Höhenretter der Essener Feuerwehr üben an der Baustelle des Premier Inn Hotels am Hauptbahnhof. Übungsaufgabe: Die Kranführerin muss aus seiner Kanzel geborgen werden.

Foto: Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Essen.  Der 60 Meter hohe Kran an der Hotel-Baustelle am Hauptbahnhof war für die Feuerwehr das ideale Terrain für eine Höhenrettung. Viele Schaulustige.

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Üben für den Ernstfall hieß es am Samstagvormittag als Einsatzkräfte der „Speziellen Rettung aus Höhen und Tiefen“ der Feuerwehr Esse , umgangssprachlich besser bekannt als Höhenrettung, neben dem Nordausgang des Hauptbahnhofs halsbrecherisch aussehende Manöver vollzogen. Zusammen mit Vertretern der Baufirma Implenia nutzte die Essener Feuerwehr einen Kran auf der Baustelle des neuen Premier Inn Hotels an der Nordseite des Hauptbahnhofes. Simuliert wurde die Rettung eines erkrankten Kranführers, in diesem Fall dargestellt durch eine höhenfeste Mitarbeiterin der Firma Implenia.

Es wurde angenommen, dass die Kranführerin eine Herzschwäche erlitt und aus diesem Grund nicht mehr in der Lage war, den Weg vom Kran herunter alleine anzutreten. Da die Drehleitern der Feuerwehr lediglich über Rettungshöhen von 30 Metern verfügen und es sich bei dem Baukran um ein gut 60 Meter hohes Objekt handelt, mussten sich die speziell ausgebildeten Feuerwehrkräfte abseilen, um die Rettung schaffen zu können. Das ergab dramatische Bilder, zahlreiche Passanten ließen sich die Schau nicht entgehen.

Mit Rettungsrucksack auf die Spitze des Krans

Um die Patientin so schnell wie möglich zu versorgen und Erste Hilfe zu leisten, begaben sich die Höhenretter mit Rettungsrucksack und entsprechendem technischen Gerät auf die Spitze des Krans und seilten die Kranführerin nach einer notfallmedizinischen Erstversorgung in Begleitung eines Retters zum sicheren Boden ab, um sie dort dem Regelrettungsdienst zu übergeben. Die Übung begann gegen 9 Uhr und war gegen 13 Uhr beendet. Alles ging gut.

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