Kino

„Der letzte Bulle“: So feiert Henning Baum Premiere in Essen

Ist ab Donnerstag, 7. November, als Mick Brisgau in den Kinos: Schauspieler Henning Baum feierte jetzt als „der letzte Bulle“ in der Essener Lichtburg seine Kino-Premiere.

Ist ab Donnerstag, 7. November, als Mick Brisgau in den Kinos: Schauspieler Henning Baum feierte jetzt als „der letzte Bulle“ in der Essener Lichtburg seine Kino-Premiere.

Foto: Socrates Tassos / FUNKE Foto Services

Essen.  „Der letzte Bulle“ kommt ins Kino: Hauptdarsteller Henning Baum wird auf dem Roten Teppich mit Jubel empfangen. Premierenparty in der Lichtburg.

Am Ende war die große Lichtburg-Bühne schon fast zu klein für alle Beteiligten: Dutzende Kollegen, die vor und hinter der Kamera mitgewirkt haben, waren zur Weltpremiere von „Der letzte Bulle“ nach Essen gekommen. Und mittendrin ein strahlender Henning Baum, der nach dem Selfie-Marathon vor der Lichtburg und einem Abstecher ins Bochumer UCI auch beim Schlussapplaus noch jede Menge Kondition bewies: „Jetzt wird erst mal gefeiert!“

In der proppevollen Filmbar stieß der Essener Schauspieler anschließend mit Kollegen wie Christian Kahrmann (Lindenstraße/“Bang Boom Bang“) und Maximilian Grill an, der als ordnungsbeflissener Kollege Andi mit Ruhrott-Cop Mick Brisgau diesmal beruflich wie privat ziemlich aneinander gerät. Auch die in Essen aufgewachsene und mittlerweile sogar Hollywood-erfahrene Schauspielerin Florence Kasumba feierte mit, „unheimlich stolz, mit so einem tollen Film zurück ins Ruhrgebiet zu kommen“.

„Der letzte Bulle“-Film kommt beim Premieren-Publikum gut an

Kasumba spielt in dem Kinofilm von Peter Thorwarth (Kinostart: 7. November) die Vorgesetzte von Mick Brisgau, ein neues Gesicht im Team. Und nicht die einzige Herausforderung für einen Macho-Typen wie Brisgau, der nach 25 Jahren wieder aus dem Koma aufwacht und als notorischer Gurtmuffel und Kettenraucher plötzlich mit lässigem Ungehorsam nicht nur gegen leidige Dienstanordnungen verstößt.

Wie Peter Thorwarth die Sat.1-Serie im Film komprimiert, aktua lisiert und an manchen Stellen auch ein wenig auf den Kopf gestellt hat, das kam beim Premierenpublikum gut an. „Extrem kurzweilig. Klasse Dialoge. Wir haben viel gelacht“, lobte beispielsweise Ricarda Stauder.

Auch Rockröhre Doro Pesch, die den Bonnie Taylor-Klassiker „Holding Out for a Hero“ für den Film neu eingesungen hat, zeigte sich restlos begeistert von Henning Baums „Bullen“-Comeback. Man kenne sich schon lange, so die Düsseldorfer „Queen of Metal“. Als 13-Jähriger habe sich Baum von ihr in der Grugahalle bei einem Auftritt von Mötley Crüe schon mal ein Autogramm geholt. Seither ist viel passiert. „Ich brauche nicht 25 Jahre Koma, um morgens aufzuwachen und mich manchmal nicht mehr zurecht zu finden“, lacht Henning Baum zum Abschied.

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