Kommunalpolitik

Daniel Behmenburg ist neuer Vorsitzender der Kettwiger SPD

Daniel Behmenburg, SPD-Fraktionschef in der Bezirksvertretung IX, ist neuer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Kettwig.

Daniel Behmenburg, SPD-Fraktionschef in der Bezirksvertretung IX, ist neuer Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Kettwig.

Foto: Carsten Klein / FUNKE Foto Services

Essen-Kettwig.   Daniel Behmenburg, SPD-Fraktionschef in der Bezirksvertretung IX, ist neuer Vorsitzender des Kettwiger Ortsvereins.

Die Kettwiger SPD hat einen personellen Neuanfang vollzogen: Zum Vorsitzenden ihres Ortsvereins wählten die Mitglieder am Montagabend Daniel Behmenburg (40). Der Sprecher der SPD-Fraktion in der Bezirksvertretung IX hatte sich nach eigenen Worten erst in der vergangenen Woche entschieden anzutreten. Bislang war Behmenburg im Ortsverein Werden/Bredeney aktiv. Zur Wahl in Kettwig stellte er sich mit einer kompletten Mannschaft. Stellvertretende Vorsitzender ist Bezirksvertreter Jan Robert Belouschek, Kassierer Thomas Lenk, Danielle Schäfer ist neue Schriftführerin. Alle Mitglieder wurden mit großer Mehrheit gewählt. Gegenkandidaten gab es nicht. „Ich freue mich, dass die SPD in Kettwig wieder einen motivierten, handlungsfähigen Vorstand hat“, kommentierte Essens SPD-Vorsitzender Thomas Kutschaty das Wahlergebnis. Der vorherige Vorstand war nach parteiinternen Querelen zurückgetreten.

Daniel Behmenburg folgt auf Johannes Busley, der sein Amt nach einer mysteriösen Drohung hatte Ruhen lassen

Daniel Behmenburg folgt auf Johannes Busley, der sein Amt hatte Ruhen lassen, nachdem er im Januar unter mysteriösen Umständen von einem Unbekannten mit dem Tode bedroht worden war. Busley hatte zuvor sein Interesse an einer Ratskandidatur öffentlich gemacht. Kurz darauf kündigte Behmenburg seine Kandidatur an. Seine Chancen, nominiert zu werden, dürften nun gestiegen sein.

Nicht alle sind mit dem Ergebnis einverstanden. Dana Savic, Mitunterzeichnerin einer Solidaritätsadresse zugunsten von Busley, ist am Dienstag aus der Partei ausgetreten. „Es lag auch an der Bundespolitik. Der gestrige Tag war der letzte Sargnagel.“ Savic spricht von einer Wahl „in Manier von Hinterzimmerpolitik“ mit einem vorhersehbaren Ergebnis. Der alte Vorstand sei ihrem Eindruck nach weggemobbt worden. (schy)

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