Coronavirus

Coronavirus: Aldi verkauft Hygienespray – nur drei pro Kunde

Aldi Nord verkauft ab Montag, 9. März, Hygiene-Gel, -Tücher und -Spray als Aktionsware. Doch die Produkte werden rationiert.

Aldi Nord verkauft ab Montag, 9. März, Hygiene-Gel, -Tücher und -Spray als Aktionsware. Doch die Produkte werden rationiert.

Foto: Jill Abanico / FUNKE Foto Services

Essen.  Aktionsware bei Aldi-Nord: Ab Montag, 9. März, gibt es in den Filialen Hygiene-Gel, Spray und Tücher. Doch die Produkte werden rationiert.

Die Essener Discounter-Kette Aldi Nord verkauft ab Montag, 9. März, Hygiene-Handgel, Desinfektionsspray und Hygienetücher in ihren Filialen. Wegen der aktuellen Situation rund um den Coronavirus wird Aldi Nord die Produkte rationieren: „Die Stückzahl wird auf drei pro Kunde beschränkt“, kündigte ein Aldi-Sprecher am Freitagmorgen in Essen an.

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Angeboten werden Handgel der Marke „Ombia Med“ (250 Milliliter für 1,65 Euro) sowie Desinfektinsspray und Tücher, Handgel und Spray der Marke „Vibasept“, die Flasche (100 Milliliter) bzw. die Packung für 1,75 Euro.

Aktionsware sei lange vor dem Coronavirus geplant

Die Aktionsware, betont der Sprecher, sei nur in den Filialen von Aldi-Nord und nicht online erhältlich. Bei der Verkaufsaktion handele es sich nicht um eine Reaktion auf die Entwicklungen rund um das Coronavirus, sondern „stand aufgrund gewisser Vorlaufzeiten für Aktionsartikel schon weit vor den Entwicklungen in den vergangenen Wochen fest.“ In den vergangenen Jahren habe Aldi-Nord regelmäßig im Frühjahr zu Beginn der Reisezeit solche Hygieneprodukte verkauft.

Weil es sich um Aktionsware handelt, das nicht Bestandteil des ständigen Sortiments sei, stünden die Produkte „nur in bestimmter Anzahl zur Verfügung“. Man erwarte ab Montag, dem Tag des Aktionsbeginns, „eine erhöhte Nachfrage“. Mit der Rationierung auf drei Produkte pro Kunde wolle man „dafür sorgen, dass die Artikel möglichst vielen Kunden für den Eigenbedarf zur Verfügung stehen.“ Eine „kurzfristige Preiserhöhung wegen der zu erwartenden hohen Nachfrage“, garantiert Aldi Nord, werde es „nicht geben“.

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