Szene

Burger-Grill zieht in die Oliv-Räume an der Rü

In den Räumen des „Oliv“ an der Rüttenscheider Strasse 203 zieht demnächst der Burger Grill „Hans im Glück“ ein.

In den Räumen des „Oliv“ an der Rüttenscheider Strasse 203 zieht demnächst der Burger Grill „Hans im Glück“ ein.

Foto: WAZ FotoPool

Essen-Rüttenscheid.   Für das Ladenlokal des ehemaligen Szene-Lokals „Oliv“ gibt es einen neuen Nutzer: Die Münchner „Hans im Glück“-Kette sucht schon Mitarbeiter zum Burgerbraten. Die Zukunft des Ex-„Leonardo“ ist noch unklar

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Mit dem Leonardo an der Zweigert­straße 55 und dem Oliv an der Rüttenscheider Straße 203 sind gleich zwei bekannte Adressen von der gastronomischen Landkarte in Rüttenscheid verschwunden.

„23 Jahre lang ,Leonardo’ war eine lange Zeit“, bemerkt der ehemalige Betreiber Igor Albanese, der seinen Laden aus finanziellen Gründen aufgegeben habe: „Es war immer ein stressiges Geschäft“, bemerkt er.

"Magic Moments" zukünftig im Bliss

In Zukunft will er sich wieder ganz auf die Musik konzentrieren. „Ich bin Musiker, aber dann irgendwie in der Gastronomie hängen geblieben“, berichtet Albanese. Die Agentur „Albanese-Music“ laufe aber weiter. Die Serie „Magic Moments“ mit dem Duo „Benny & Joyce“ aus dem Leonardo ziehe um ins Bliss an der Girardetstraße 2-38.

„Da werden wir auch weiterhin wechselnde Künstler präsentieren“, kündigt Igor Albanese an. Dies werde immer am ersten Mittwoch des Monats stattfinden, nächster Termin ist der 7. November. Die Zukunft des Ladenlokals an der Zweigertstraße ist wohl noch unklar. Dem Vernehmen nach suchen die Eigentümer gerade nach einer Nachfolge.

Vier Filialen in Deutschland

Die ist für das ehemalige Oliv gefunden. Die Burgerkette „Hans im Glück“ aus München wird hier künftig ihren ersten Standort in Essen betreiben. Auch wird hier schon nach neuen Mitarbeitern gesucht.

Das Unternehmen betreibt bereits vier Filialen, zwei davon in München, eine in Köln und eine weitere in Wuppertal. Das Konzept sind edle Burger in verschiedenen Variationen, in Wuppertal finden sich 15 verschiedene Variationen, frische Salate und verschiedene Sorten „Fingerfood“ auf der Speisekarte.

Ketten-Inhaber Andreas Kolenda, ein Münchner Gastronom, will vor allem auf frische Produkte setzen und hatte sich bei seinem Konzept von der englischen Gastro-Szene beeinflussen lassen. Bislang ist es aufgegangen.

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