Brandanschlag

Brandanschlag auf türkisches Café – Mammutprozess beginnt

Der Tatort: Ein türkisches Café an der Hubertstraße in Essen-Kray.

Der Tatort: Ein türkisches Café an der Hubertstraße in Essen-Kray.

Foto: Stephan Witte

Essen.  18 Angeklagte stehen in Essen vor Gericht: Ihnen wird nach einem Brandanschlag auf ein türkisches Café unter anderem versuchter Mord vorgeworfen.

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Nach einem Brandanschlag auf ein türkisches Café in Kray beginnt am Freitag in Essen ein Mammutprozess gegen 18 Angeklagte. Die Staatsanwaltschaft wirft ihnen vor, am Abend des 4. November 2016 drei Brandsätze gebaut und in eine noch geöffnete Teestube an der Hubertstraße geworfen zu haben.

Den Angeklagten wird versuchter Mord und versuchte schwere Brandstiftung vorgeworfen. Die Kammer hat insgesamt 55 Fortsetzungstermine angesetzt.

Groß-Razzia der Polizei nach dem Anschlag in Kray

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Anschlag politisch motiviert war. "Die Angeklagten sind kurdischer Herkunft", hieß es in der Mitteilung des Landgerichts in der vergangenen Woche. Die Polizei hatte nach dem Anschlag im November eine Groß-Razzia durchgeführt und zahlreiche Verdächtige festgenommen. (mit dpa)

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