Neuer Lauf

Beim City-Trail in Essen joggen die Teilnehmer durch Gebäude

Kleiner Eindruck des neuen Laufformats aus einer anderen Stadt: In Bochum führte die Strecke unter anderem durch das Rathaus. Hier wurden die Teilnehmer von Cheerleadern empfangen.

Kleiner Eindruck des neuen Laufformats aus einer anderen Stadt: In Bochum führte die Strecke unter anderem durch das Rathaus. Hier wurden die Teilnehmer von Cheerleadern empfangen.

Foto: Kai Kitschenberg

Essen.   Am 2. September kommt ein neuer Jedermannlauf nach Essen, der City-Trail. Neun Kilometer, elf markante Häuser, keine Zeitmessung, aber viel Spaß.

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Der City-Trail ist so etwas wie ein Querfeldeinlauf mitten in der Großstadt: vorbei an Pförtnern, über Flure, geradewegs durch Sehenswürdigkeiten. Das Vergnügen ist wichtiger als der sportliche Anspruch. Da wird auch mal Pause gemacht, fotografiert und gestaunt. Das Besondere an dieser Form des Jedermannlaufs ist, dass die Strecke durch markante Gebäude führt. Das Ganze ist als eine Mischung aus Sport und Sightseeing zu verstehen. Am Sonntag, 2. September, wird die Stadttour in Joggingschuhen erstmals auch in Essen möglich sein.

Die Veranstalter rechnen mit über 1000 Teilnehmern. „Es gibt keinen Wettkampfdruck. Es geht darum, etwas zu erleben und Spaß zu haben“, sagt Christian Hengmith, Projektleiter des Essen City-Trails. Wer sich für eine Teilnahme interessiert, sollte trotzdem nicht ausgerechnet an diesem Tag seine Joggingpremiere feiern. Etwas Training kann nicht schaden, die Gesamtstrecke beträgt immerhin neun Kilometer. Den genauen Streckenverlauf will der Veranstalter Bunert Marketing zunächst noch nicht verraten, er ist ein neun Kilometer langes Geheimnis.

Die Funke-Mediengruppe macht auch mit

Nur so viel: Start und Ziel befinden sich am Thyssenkrupp-Hauptquartier. Die komplette Laufstrecke wird durch die Innenstadt und die Weststadt führen. Insgesamt elf Gebäude, die viele Menschen sonst nur vom Vorbeigehen kennen, öffnen an diesem Tag ihre Pforten für einen Menschenpulk in Turnschuhen. Und die Funke-Mediengruppe, zu der diese Zeitung gehört, wird auch mitmischen. Sie ist unter den Unterstützern des City-Trails und könnte mit ihrem Neubau am Berliner Platz ins Spiel kommen. . .

Gestartet wird am 2. September in mehreren Gruppen, damit nicht alle Läufer zur gleichen Zeit an den Etappen ankommen. Kaum eine Sehenswürdigkeit würde es aushalten, wenn eine Horde von über tausend Läufern auf einmal hineingetrampelt käme. „Durch die Wellenstarts verhindern wir, dass es unterwegs zu Wartezeiten kommt“, sagt Christian Hengmith. Bis zu 2000 Anmeldungen seien möglich. Jetzt, vor der Premiere, sei schwer vorherzusagen, wie viele Essener nun wirklich dabei sein wollen. Aber die Erfahrung aus anderen Städten und die Resonanz bei Facebook zeige, dass das Interesse groß sei. In Oberhausen, Bochum und Dortmund gibt es schon den City-Trail. Die Idee kommt aber aus den Beneluxländern, wo der Lauf Urban Trail genannt wird und schon lange ein Renner ist.

Am Ende gibt es ein gemeinsames Frühstück

Zum Programm gehört auch, dass es ein buntes Beiwerk gibt. An jedem Zwischenziel organisieren die jeweiligen Hausherren kleine Aktionen für die Läufer. Da wird mal ein Tänzchen aufgeführt, da gibt es Musik oder eine schöne Geschichte zu hören. Nur keine Hektik. Bei dieser Art von Lauf kommt keiner auf die merkwürdige Idee, die Zeit zu nehmen. Dafür frühstücken am Ende alle Teilnehmer gemütlich auf dem Thyssen-Krupp-Gelände.

Anmeldung und andere Zahlen zum City-Trail

Gestartet wird beim 1. City-Trail in Essen am Sonntag, 2. September, zwischen 9.20 und 10.15 Uhr. Start und Ziel liegen auf dem Thyssenkrupp-Gelände. Die Startgebühr beträgt bis zum 30. April 23 Euro, danach 28 Euro und bei einer Nachmeldung am Starttag 33 Euro. Enthalten sind Startnummer, Gepäckaufbewahrung, Verpflegung an der Strecke und ein Frühstück. Weitere Infos und Anmeldung:
www.essen-city-trail.de

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