Klinik-Diskussion

Altenessener Kirchenvorstand bleibt beim Kirchenverkauf

Die Altenessener Pfarrkirche St. Johann Baptist soll Platz machen für den geplanten Neubau des Marienhospitals. Der Kirchenvorstand beschloss und tätigte den Verkauf.

Die Altenessener Pfarrkirche St. Johann Baptist soll Platz machen für den geplanten Neubau des Marienhospitals. Der Kirchenvorstand beschloss und tätigte den Verkauf.

Foto: Kerstin Kokoska / FUNKE Foto Services

Essen-Altenessen.  Kirchenvorstand von St. Johann Baptist in Essen-Altenessen nimmt Stellung zum Aus der Klinik-Ehe: Es bestehe derzeit kein Handlungsbedarf.

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In einer Stellungnahme äußert sich der Kirchenvorstand der Pfarrei St. Johann Baptist zum Beschluss des Contilia-Aufsichtsrates, die Katholische Klinikum Essen GmbH (KKE), zu der neben dem Marienhospital in Altenessen noch die Kliniken St. Vincenz (Stoppenberg), Philippusstift (Borbeck) und Haus Berge (Bochold) gehören, verkaufen zu wollen.

Die Nachricht über die geplante Veräußerung der KKE habe den Kirchenvorstand sehr überrascht. Schließlich hätten noch im Dezember KKE- und Contilia-Vertreter gegenüber dem Vorstand bekräftigt, dass die Planungen für den Neubau weiter voranschreiten. „Wir werden nun Contilia und KKE zu einem Gespräch einladen, um aus erster Hand zu erfahren, wie man sich dort den weiteren Verlauf des Projektes vorstellt“, heißt es in der Stellungnahme. Zunächst bestehe jedoch kein Handlungsdruck: Der Kaufvertrag sichere dem Kirchenvorstand weitreichende Rechte zu. Und derzeit sei keine Voraussetzung gegeben, um eine Rückabwicklung zu fordern oder gar einzuleiten zu können.

Mit dem Kaufvertrag verbundene Zusagen sollen eingehalten werden

Hinzu komme: Der Kirchenvorstand habe sich in seiner Sitzung am 15. Januar noch einmal einstimmig hinter das Projekt gestellt. „Wir stehen grundsätzlich hinter der Planung, in Essen-Altenessen ein neues Krankenhaus mit einer neuen Kirche zu errichten. Gleichzeitig werden wir die weitere Entwicklung sehr genau beobachten, um sicherzustellen, dass die Interessen der Pfarrei berücksichtigt und die mit dem Kaufvertrag verbundenen Zusagen und Absichten eingehalten werden“, heißt es weiter.

Solange sich an diesen grundlegenden Prämissen nichts ändern würde, gebe es für den Kirchenvorstand vorerst keinen Anlass – und auch keine Handhabe – in eine andere Richtung zu agieren.

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