"Zwölfer" des MGS zogen an der Ruhr-Uni den Forscherkittel an

Schwelm. (sgk) "Es selber einmal gemacht zu haben, ist doch etwas anderes", erklärte Biologie-Lehrerin Lydia Flint ihre Motivation, ihren freien Tag für die Schüler des Grundkurses Biologie zu verwenden.

Gemeinsam mit den Mädchen und Jungen aus der Jahrgangsstufe 12 des Märkischen Gymnasiums fuhr sie vor einigen Tagen zum Alfried Krupp-Schülerlabor, dass zur Ruhr Universität Bochum gehört.

"Gen-Food oder nicht? - das war das Thema", so die engagierte Lehrkraft, die den theoretischen Unterricht über Genetik nun mit praktischen Versuchen im wissenschaftlich konzipierten Rahmen ergänzen konnte. Dazu schlüpften die siebzehn "Zwölfer" in Forscherkittel, setzten eine Schutzbrille auf und lieferten anhand eines 12-seitigen Projektskripts in mehrstündigen Arbeitsschritten den Nachweis von gentechnisch-verändertem Mais.

Das 2004 eröffnete Schülerlabor ist dem Zentrum für Lehrerbildung der Ruhr-Universität angegliedert und bietet laufend rund 60 Projekte an aus den Natur- und Ingenieurwissenschaften sowie der Mathematik und Psychologie. Dabei werden Beispiele aus dem Alltagsleben in spannenden Versuchen mit der aktuellen Forschung in Verbindung gebracht. Das Angebot steht allen Schulen der Region offen. Infos zum Schülerlabor: www.aks.rub.de und Kontakt: schuelerlabor@ruhr-uni-bochum.de; Infos zum Zentrum für Lehrerbildung (betrifft Aus- und Fortbildung!): www.ruhr-uni-bochum.de/zfl/

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