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Tour der Hoffnung: Ennepetal freut sich auf Henry Maske

Nur wer aufgibt, hat verloren: Henry Maske rührte auch beim Jahresempfang in Gevelsberg die Werbetrommel für die Tour der Hoffnung

Nur wer aufgibt, hat verloren: Henry Maske rührte auch beim Jahresempfang in Gevelsberg die Werbetrommel für die Tour der Hoffnung

Foto: Carmen Thomaschewski / WP

Ennepetal.  Boxweltmeister Henry Maske und Fußballtrainer Felix Magath sind nur zwei von vielen Promis, die beim Etappenstopp in Ennepetal mit dabei sind.

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Am Samstag, 17. August, steht auf dem Marktplatz in der Ennepetaler Innenstadt der Radsport im Vordergrund: Dann wird die Klutertstadt zum Etappenort der „Tour der Hoffnung“, der deutschlandweit größten Benefiz-Radsportveranstaltung, die ununterbrochen seit 1983 stattfindet und die Geld für krebskranke Kinder und ihre Familien sammelt.

Rund 200 Tourteilnehmerinnen und –teilnehmer werden erwartet, darunter zahlreiche Prominente.

Um 10.40 Uhr erwartet

So werden unter anderem Boxweltmeister Henry Maske, Fußballtrainer Felix Magath, Jonas Reckermann, Olympiasieger im Beachvolleyball, Fußball-Weltmeisterin Nia Künzer und Radsportlegende Gustav Adolf „Täve“ Schutz um 10.40 Uhr erwartet. Schirmherrin der Tour ist Biathlon-Olympiasiegerin Petra Behle, das Fahrerfeld wird angeführt von Tourkapitän Klaus-Peter Thaler, Querfeldein-Radweltmeister.

Gemeinsam mit Bürgermeisterin Imke Heymann wird Ina Scharrenbach, NRW-Ministerin für Heimat, Kommunales, Bauen und Gleichstellung die Radsportler empfangen.

Bereits ab 10 Uhr werden die Zuschauer durch das Drumcorps „Sounds auf Sauerland“ und Moderator Jan Schulte auf das Tourfeld eingestimmt, kurz vor Ankunft des Fahrerfelds übernimmt Marina Kielmann, ehemalige Spitzen-Eiskunstläuferin das Mikrofon.

Die prominenten Gäste werden vorgestellt und nach dem offiziellen Tourlied wird Eberhard Gienger, ehemaliger Turnweltmeister, mit dem Fallschirm auf der Voerder Straße landen.

Natürlich werden auch für die gute Sache Spendenschecks überreicht. Die Ennepetaler Tourteilnehmer, Ehrenbürgermeister Michael Eckhardt und Hans-Peter Bazzanella haben im Vorfeld kräftig die Werbetrommel gerührt und zahlreiche Unternehmen und Privatleute sind dem Spendenaufruf gefolgt. Natürlich werden am Samstag auch noch Spendenboxen auf dem Marktplatz kreisen.

Kurz nach 11 Uhr werden sich die 200 Fahrerinnen und Fahrer, drei Busse, zwei Lkw, 35 Helfer und zwölf Pkw zum nächsten Etappenort wieder in Bewegung setzen.

Danach ist die Party auf dem Marktplatz aber noch nicht vorbei. Nach „Sound auf Sauerland“ wird die Coverband „Party-Inferno“den Marktplatzgästen mit Livemusik einheizen. Verschiedene Vereine, darunter der Henry-Thaler-Verein, haben Infostände, für Kinder wird es eine Hüpfburg und das Spielmobil geben und für hungrige Gäste wird auch gesorgt.

1983 zum ersten Mal

1983 rief Professor Dr. med. Fritz Lampert in Gießen die Tour ins Leben. Damals lag zum Beispiel die Heilungsquote für leukämiekranke Kinder bei etwa 20 Prozent. Heute, 36 Jahre später, konnte die Quote auf 80 Prozent gesteigert werden. Dazu haben nicht zuletzt die über 36 Millionen Euro beigetragen, die die Tour der Hoffnung für die Forschung zu Leukämie und Krebs und zur Unterstützung Betroffener im Laufe der Jahre sammeln konnte.

Michael Eckhardt ist in diesem Jahr zum zehnten Mal bei der Tour der Hoffnung dabei, Hans-Peter Bazzanella nimmt 2019 das neunte Mal teil.

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