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Telefonstörung sorgt für massiven Ärger in Schwelm

Marc Neumeister und Andreas Winkelsträter hier mit Dario Weberg und Hans-Werner Engel (von links) vom Volme-Theater.

Foto: Bernd Richter

Marc Neumeister und Andreas Winkelsträter hier mit Dario Weberg und Hans-Werner Engel (von links) vom Volme-Theater. Foto: Bernd Richter

Schwelm.   Seit Tagen sind das Leo-Theater und benachbarte Firmen ohne Festnetzanschluss und ohne Internet. Die Telekom gibt sich bedeckt.

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Dass schnelles Internet für die Wirtschaft immer wichtiger wird, ist eine der meist besungenen politischen Phrasen. Aktuell würden sich das Leo-Theater und mehrere benachbarte Unternehmen allerdings auch tierisch über eine langsame Verbindung freuen. Denn: Bereits seit dem 29. Dezember ist das Theater ohne Festnetzanschluss und Internetverbindung – andere Betriebe sogar schon seit knapp zwei Wochen. Die Telekom hält sich bislang bedeckt, geht aber nicht von einer Reparatur vor Freitag aus.

Arbeiten nur mit dem Handy

Leo-Geschäftsführer Andreas Winkelsträter ist mittlerweile extrem genervt, zumal für den Kulturbetrieb Geld verloren geht: „Wir können keine Tickets drucken, das Telefon in der Geschäftsstelle ist tot, sämtlicher E-Mail-Verkehr muss über das mobile Datennetz über das Handy laufen. Ein vernünftiges Arbeiten ist kaum möglich.“ Winkelsträter nahm bereits am Tag, als die Störung auftrat, Kontakt zur Telekom auf. Die ernüchternde Antwort: Frühestens könne das Telekommunikationsunternehmen am Freitag, 5. Januar, dafür sorgen, dass Festnetz-Telefon und Internet wieder einwandfrei laufen.

Telekom hält sich sehr zurück

Nachbarfirmen bekamen auch die Antwort, dass der Techniker unverzüglich ausrücke, um den Fehler zu beheben. Auch bei ihnen ist das Arbeiten nur eingeschränkt möglich, der Kontakt zu Partnern und Kunden extrem eingeschränkt. Passiert ist bislang jedoch nichts. Weiterhin ist die Leitung komplett tot.

Nachfrage bei der Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit der Telekom. Man müsse die Technikabteilung befragen, welcher Fehler nun genau vorliege, heißt es von dieser Seite aus. Es könne sich durchaus um einen Defekt in einem Verteilerkasten handeln, für den ein Ersatzteil bestellt werden müsse. Die zugesagte Antwort inklusive eines Termins, wann die Firmen wieder auf ihre Anschlüsse zurückgreifen können, blieb bis Redaktionsschluss allerdings aus.

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