Kommunalwahl 2020

Stichwahl in Schwelm: Stephan Langhard neuer Bürgermeister

Die Wahl ist entschieden. Stephan Langhard ist neuer Bürgermeister von Schwelm

Die Wahl ist entschieden. Stephan Langhard ist neuer Bürgermeister von Schwelm

Foto: Privat / Verein

Schwelm.  Stephan Langhard hat es geschafft. Der SPD-Kandidat ist neuer Schwelmer Bürgermeister. Alle Infos zur Stichwahl gibt es hier.

  • An diesem Sonntag kommt es in Schwelm zur Stichwahl um das Bürgermeisteramt.
  • Antreten werden dabei Stephan Langhard (SPD) und Philipp Beckmann (FDP).
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An diesem Sonntag wird es spannend: Es kommt zur Stichwahl zwischen Stephan Langhard (SPD) und Philipp Beckmann (FDP). Nachdem die bisherige Bürgermeisterin Gabriele Grollmann-Mock nicht mehr zur Wahl antrat, steht bereits fest: Schwelm bekommt einen neuen Bürgermeister. Doch wer das Rennen macht, entscheiden die Bürgerinnen und Bürger bei der Stichwahl.

Update, 20.03: Mit dem Sieg von Stephan Langhard geht das höchste Amt in der Stadt Schwelm nach fünf Jahren wieder an einen SPD-Kandidaten. Gabriele Grollmann-Mock wurde im September 2015 als Kandidatin von CDU, Grünen, FDP sowie der Wählergemeinschaft SWG/BfS Nachfolgerin von Jochen Stobbe (SPD). Sie gewann damals die Stichwahl klar mit 62,3 Prozent gegen den amtierenden Bürgermeister.

Update, 19.40 : Die Wahl ist gelaufen, alle Stimmbezirke sind ausgezählt. Stephan Langhard (parteilos, Kandidat der SPD) gewinnt die Stichwahl mit 52,36 Prozent der Stimmen und wird neuer Bürgermeister der Stadt Schwelm. Philipp Beckmann (FDP) kommt auf 47,64 Prozent der Stimmen.

Update, 18.31: 30 von 40 Stimmbezirken sind ausgezählt. Langhard liegt mit 51,94 Prozent vor Beckmann mit 48,06 Prozent

Update, 18.22 Uhr: Nach der Auszählung von 21 der 40 Stimmbezirke deutet alles auf eine knappe Entscheidung hin. Stephan Langhard liegt mit 51,53 Prozent knapp vor Philipp Beckmann, der auf 48, 47 Prozent kommt.

Update, 18.16 Uhr: Knapp ein Viertel der Stimmbezirke bei der Bürgermeister-Stichwahl ist ausgezählt. Stephan Langhard (parteilos, Kandidat der SPD) liegt mit knapp 54 Prozent vor Philipp Beckmann (FDP), der auf knapp 47 Prozent kommt.

Update, 17.15 Uhr: Die Stichwahl hätte beinahe nicht durchgeführt werden dürfen. Grund: Insgesamt 43 Wahlhelfer fielen aus, für die Ersatz gefunden werden musste. In den meisten Fällen waren es sehr kurzfristige Ausfälle.

Die ersten Absagen ereilte das Wahlbüro nach der Hauptwahl vor zwei Wochen. Rund ein Dutzend Wahlhelfer habe da signalisiert, am Stichwahl-Tag nicht zur Verfügung zu stehen, wie es aus dem Rathaus hieß. Richtig dicke kam es für das Wahlbüro aber am Freitag bzw. Samstag direkt vor der Wahl. 31 fest eingeplante Helfer hätten sich gemeldet und mitgeteilt, für eine Unterstützung nicht zur Verfügung zu stehen.

Bei rund 20 Wahlhelfern soll es sich um Reiserückkehrer handeln, die noch auf ein Corona-Testergebnis warteten, weswegen sie sich in Quarantäne zu befinden haben und bei der Wahl nicht helfen konnten. Andere hätten sich krank gemeldet. Das Wahlbüro hatte daraufhin einen Aufruf in den Sozialen Medien gestellt und nochmal in der Verwaltungsbelegschaft und bei den Parteien nachgefragt. Mit Erfolg. Die für die Durchführung der Stichwahl nötige Helferzahl (mindestens 5 pro Wahllokal) konnte laut Wahlbüro so gerade eben erreicht werden – anders gesagt: die Wahl hätte beinahe nicht stattfinden dürfen.

Update, 16.05: Alles deutet auf eine geringe Beteiligung an der Stichwahl hin. Nach Angaben des Wahlbüros haben bis 15 Uhr im Schnitt 110 Wahlberechtigte pro Wahllokal ihre Stimme abgegeben. Die meisten Wähler verzeichnete das Wahllokal Katholische Grundschule mit 210 Stimmberechtige, die zur Urne schritten. Am unteren Ende steht das Wahllokal Erfurt mit weniger als 40 Wahlberechtigten, die bisher die Möglichkeit zur Präsenzwahl nutzten.

Zu den Stimmen der Präsenzwahl in den Wahllokalen kommen später noch die aus der Briefwahl hinzu. Bis Freitag Mittag sind rund 5000 Stimmen beim Wahlbüro der Stadt eingegangen. Die Briefwahl endete heute um 16 Uhr. Unmittelbar danach haben Wahlhelfer die beiden städtischen Briefkästen, in die die Briefwahl-Unterlagen eingeschmissen werden konnten, geleert. Sie werden ab 18 Uhr im Wahlbüro ausgezählt.

Update, 13.51 Uhr: Erfahrungsgemäß ist die Zeit nach dem Mittagessen die am meisten genutzte, um ins Wahllokal zu gehen. Aber auch Briefwahl ist noch möglich. Wer nicht ins Wahllokal möchte und die Briefwahl beantragt hat, kann seine Unterlagen noch bis 16 Uhr in einen der beiden städtischen Briefkästen werfen. Der eine steht am Rathaus, Hauptstraße 14, der andere am Bürgerbüro, Moltkestraße 24. Insgesamt 6078 Stimmberechtigte hatten zuvor die Briefwahl beantragt. Zur Bürgermeister-Stichwahl sind 22.534 Bürger wahlberechtigt.

Update, 12.16 Uhr: Corona hat auch die Vorbereitung der Stichwahl auf eine Bewährungsprobe gestellt. Am Samstag mussten 8 Wahlhelfer kurzfristig absagen. Einige fielen krankheitsbedingt aus, andere, weil sie noch auf ein Corona-Testergebnis warteten und sie sich solange weiter in Quarantäne befinden. Das städtische Wahlbüro hatte daraufhin am Samstag einen Aufruf in den Sozialen Netzwerken, in Reihen der Verwaltungsmitarbeiter und der Politik gestartet. Mit Erfolg: Die vakanten Wahlhelferposten konnten bis Sonntag Morgen so ersetzt werden, dass in allen 20 Wahllokalen und in allen fünf Briefwahlbezirken die ordnungsgemäße Auszählung möglich ist.

Update, 10.35 Uhr: Punkt 8 Uhr wurden alle Wahllokale geöffnet. Die Beteiligung ist bisher – erwartungsgemäß – eher gering. Das Wahlbüro der Stadt Schwelm spricht von im Schnitt 30 Stimmberechtigten pro Wahllokal, die bisher ihr Kreuzchen auf dem Stichwahl-Zettel gemacht haben.

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