Feuerwehr

Sirenenalarm in Gevelsberg: Feuerwehr wohl zum Spaß gerufen

Die Feuerwehr Gevelsberg ist am Montagabend wohl nur zum Spaß in die Feverstraße alarmiert worden.

Die Feuerwehr Gevelsberg ist am Montagabend wohl nur zum Spaß in die Feverstraße alarmiert worden.

Foto: Dietmar Wäsche / FUNKE Foto Services

Gevelsberg.  Sirenenalarm ertönte am Montagabend in Gevelsberg. Die Feuerwehr rückte in die Feverstraße aus. Der Grund war mehr als ärgerlich.

Die Gevelsberger Feuerwehr ist am Montagabend gegen 21.50 Uhr unter Sirenenalarm zu einem Einsatz in die Feverstraße gerufen worden. Hier sollte es einen Kellerbrand gegeben haben. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte allerdings fest, dass dies nicht der Wahrheit entsprach.

Peter Dietrich, der den Einsatz leitete, sprach am Dienstagmittag auf Nachfrage dieser Zeitung von einer böswilligen Alarmierung. „Da muss sich einer einen Scherz erlaubt haben“, so der Feuerwehrmann. „Wir haben den Bereich vor Ort kontrolliert, da ist nichts gewesen.“ Man habe sich auch bei der Polizei rückversichert, ob die Adresse die richtige sei.

Alle drei Löschzüge der Stadt, die Hauptwache und der Einsatzführungsdienst waren im Einsatz und rückten schließlich unverrichteter Dinge wieder ab. In der Sache wird nun ermittelt.

Verursacher zahlen

In den Fällen, in denen die Feuerwehr mut- und böswillig alarmiert wird, werden die Verursacher zur Kasse gebeten. Geregelt wird dies in der „Satzung über die Erhebung von Entgelten und den Ersatz von Auslagen für die Inanspruchnahme der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Gevelsberg“.

Der Kostentarif sieht vor, dass je Feuerwehrangehörigem 35 Euro zu zahlen sind, angerechnet wird im Viertelstunden-Takt. Rückt ein Löschfahrzeug an, kostet dies 198 Euro, eine Drehleiter steht mit 179 Euro zu Buche, ein Gerätewagen mit 81 Euro, ein Mannschaftstransportwagen mit 64 Euro. In Härtefällen kann die Stadt aber von der Erhebung der Kosten ganz oder teilweise absehen.

Laut Stadtverwaltung belief sich die Zahl der kostenpflichtigen Einsätze in der Stadt Gevelsberg von 2016 bis 2018 auf durchschnittlich 134 pro Jahr.

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