Volkstrauertag

Schwelmer Gedenkfeier 2018 im Bahnhofpark

Die Stadt richtet die offizielle Gedenkfeier zum Volkstrauertag in diesem Jahr auf dem Ehrenfeld im Park an der Bahnhofstraße aus.

Die Stadt richtet die offizielle Gedenkfeier zum Volkstrauertag in diesem Jahr auf dem Ehrenfeld im Park an der Bahnhofstraße aus.

Foto: Bernd Richter

Schwelm.   Die Zeiten, in denen die zentralen Gedenkfeiern der Stadt zum Volkstrauertag immer am Ehrenmal an der Drosselstraße stattfanden, sind vorbei.

Die Stadtverwaltung richtet das zentrale Gedenken zum Volkstrauertag in diesem Jahr am 18. November um 11.30 Uhr am Ehrenfeld für Schwelmer Opfer des Zweiten Weltkriegs im Park an der Bahnhofstraße aus. Das ist einer Vorlage der Verwaltung für die Sitzung des Kulturausschusses für den 28. Februar zu entnehmen.

Die Zeiten, in denen die zentralen Gedenkfeiern der Stadt Schwelm zum Volkstrauertag ausschließlich am Ehrenmal im Park an der Drosselstraße stattfanden, sind vorbei. In den Jahren 2015 und 2016 fanden die Feierstunden jeweils am Ehrenfeld der ehemaligen Zwangsarbeiter auf dem Friedhof Oehde statt, im letzten Jahr war das Mahnmal im Park an der Sophienhöhe der Ort des stillen Einhalts. Mit der Wahl, die Gedenkfeier im Bahnhof-Park stattfinden zu lassen, knüpft Bürgermeisterin Gabriele Grollmann an die 1980er Jahre an. Unter dem damaligen Stadtdirektor Jürgen Kulow und Bürgermeister Rainer Döring fand schon einmal das Totengedenken am Volkstrauertag an dieser Örtlichkeit statt.

Das vorläufige Programm

Das Programm für die Gedenkfeier steht bereits in groben Umrissen. Es sieht neben der offiziellen Ansprache durch das Stadtoberhaupt oder Pfarrer der Evangelischen Kirchengemeinde Schwelm bzw. der Katholischen Propsteigemeinde St. Marien Musikbeiträge des Musikzugs der Freiwilligen Feuerwehr Schwelm vor. In der Regel gestalten Schwelmer Schülerinnen und Schüler die Veranstaltung mit.

Seit einigen Jahren nimmt auch eine Delegation aus Schwelms Partnerstadt Fourqueux aktiv am Gedenken teil. Zum Abschluss sprechen Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Fourqueux‘ Bürgermeister Daniel Level auf Deutsch und Französisch das Totengedenken, bevor die Stadt und die Vereine Kränze niederlegen.

Im nördlichen Teil des Parks an der Bahnhofstraße befinden sich zwei Ehrenfelder für Opfer von Krieg und Gewalt. 1925 wurden hier Soldaten des Ersten Weltkrieges bestattet, die im Lazarett in Schwelm verstorben waren (48 Gräber). In Nachbarschaft dazu befindet sich ein Gräberfeld für Bürger, die im Zweiten Weltkrieg infolge von Luftangriffen auf Schwelm zu Tode kamen. In einigen der insgesamt 101 Grabstellen wurden Schwelmer Soldaten beerdigt, die auswärts verstorben und nach Schwelm überführt worden waren.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik