Heimatfest

Schwelmer Dacho wählt das Heimatfestmotto 2018

Der neue Vorstand der Dacho (von links): Miguel Ordonez (Geschäftsführer), Vorsitzende Christiane Sartor, Jugendbeauftragter Fabian Angrock, Schriftführerin Ute Schöneweiß und Festzugleiter Jörg Brandenburg. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden die bisherige Geschäftsführerin Brigitta Sieber und die bisherige Schriftführerin Karin Oelze-Böhmer.

Foto: Bernd Richter

Der neue Vorstand der Dacho (von links): Miguel Ordonez (Geschäftsführer), Vorsitzende Christiane Sartor, Jugendbeauftragter Fabian Angrock, Schriftführerin Ute Schöneweiß und Festzugleiter Jörg Brandenburg. Aus dem Vorstand verabschiedet wurden die bisherige Geschäftsführerin Brigitta Sieber und die bisherige Schriftführerin Karin Oelze-Böhmer. Foto: Bernd Richter

Schwelm.   Vom ehemaligen Winterberger Obernachbar Hans-Jürgen Vollmer stammt das Festzugmotto: „Groot un kleen, alle bineen“.

Die Zeiger der Uhr standen genau auf 20.22 Uhr, als die Dacho-Vorsitzende Christiane Sartor in der Gaststätte „Berghauser Hof“ den Schleier um das Motto für den Heimatfestzug 2018 im September lüftete: „Groot un kleen, alle bineen“ wird auf dem Festplakat zu lesen sein („Groß und Klein, alle beieinander“).

Christiane Sartor wiedergewählt

5 der insgesamt 13 Nachbarschaften hatten sich auf der Jahreshauptversammlung aus einer Liste von sieben Sprüchen auf den Vorschlag von Hans-Jürgen Vollmer geeinigt. Der ehemalige Obernachbar vom Winterberg wird für seinen Mottovorschlag 50 Euro bekommen. Traditionell wird der Ideengeber im Zusammenhang mit der Präsentation der Ergebnisse des Heimatfest-Plakatwettbewerbs in der Städtischen Sparkasse zu Schwelm geehrt.

Als „ein ganz, ganz wichtiges Thema für die Nachbarschaften“, hatte Christiane Sartor zuvor das Ergebnis angekündigt. Insgesamt 242 Einsendungen waren eingegangen. Im Vorstand der Dacho wurde eine Vorauswahl getroffen, die dann in die 13 Brauchtumsvereine gespielt worden war. Die Wahl selbst findet geheim, jeweils auf der Jahreshauptversammlung der Dacho statt. Jede Nachbarschaft hat eine Stimme.

Mit der Wahl des Festzugmottos für dieses Jahr kann auch der Startschuss für den Heimatfest-Plakatwettbewerb fallen. Jetzt sind die Kinder und Jugendlichen wieder gefordert, das Heimatfestmotto in ein farbenfrohes Bild einzubinden. Damit werden die Dachorganisation Schwelmer Nachbarschaften und natürlich auch die Stadt für das traditionelle Volksfest in der Kreisstadt und den umliegenden Gemeinden werben.

Ein weiterer wichtiger Tagesordnungspunkt waren die alle drei Jahre anstehenden Wahlen zum Vorstand. Einstimmig und ohne Aussprache wurde votiert. Christiane Sartor wird erneut für weitere drei Jahre den Vorsitz übernehmen. Mit Enzo L. Caruso als 2. Vorsitzenden ist das bewährte Duo wieder komplett. Der neue Festzugleiter ist Jörg Brandenburg, der neue Geschäftsführer ist Jose Miguel Ordonez. Schriftführerin Ute Schöneweiß wurde ebenso im Amt bestätigt wie die Festorganisatoren Kathleen Morgner und Karsten Scholz. Einen Wechsel gab es beim Posten des Jugendbeauftragten. Es ist nun Fabian Angrick. Der 26-Jährige, seit 20 Jahren Mitglied in der Nachbarschaft Linderhausen, wird gleichzeitig als Pressewart fungieren. Doris Kübler wird sich auch weiterhin um das Archiv der Dachorganisation kümmern.

Nicht zur Wiederwahl zur Verfügung standen und deshalb mit einem Geschenk verabschiedet wurden die bisherige Geschäftsführerin Brigitta Sieber und die Festzugleiterin Karin Oelze-Böhmer.

Totengedenken

Zu Beginn der Versammlung hatte Christiane Sartor den Verstorbenen aus den Reihen der Nachbarschaften gedacht (u.a. die erste Dacho-Präsidentin Eva-Maria Förster, Ehrenpräsident Rolf Pöckler sen., Werner Burggräfe als Fachmann fürs Schwelmer Platt und Martin Schwamborn, ein Experte zur Heimatgeschichte).

Den umfangreichen Jahresbericht der Vorsitzenden konnten die Vertreter der 13 Schwelmer Nachbarschaft in gedruckter Form mit nach Hause in die Vereine nehmen.

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