Feuerwehr

Schlange erschreckt Anwohnerin in Schwelm

Auch für die Feuerwehr kein gewöhnlicher Einsatz: eine Schlange im Kellereingang eines Hauses in der Windmühlenstraße in Schwelm zu retten.

Auch für die Feuerwehr kein gewöhnlicher Einsatz: eine Schlange im Kellereingang eines Hauses in der Windmühlenstraße in Schwelm zu retten.

Foto: Bernd Richter

Schwelm.  Eine 1,50 Meter lange Schlange hat eine Frau in der Windmühlenstraße in Schwelm fast zu Tode erschreckt.

Zu einem auch für die Feuerwehr Schwelm eher ungewöhnlichen Einsatz rückte die Wehr am vergangenen Freitagabend aus. Eine Anwohnerin der Windmühlenstraße hatte im Eingangsbereich des Kellers eine Schlange vorgefunden.

Der Schreck war der Frau gehörig in die Glieder gefahren, in ihrer Not hatte sie den Notruf der Feuerwehr gewählt. Feuerwehrchef Matthias Jansen machte sich mit einem weiteren Kollegen gleich zum Fundort auf. Dort fanden sie das schlanke, ca. 1,50 Meter lange Tier wie beschrieben vor. Mit einem Besen wurde die Schlange daran gehindert, über die Treppen in den Garten zu fliehen.

Nach längerem Hin und Her und einige Telefonate später stand der Schlachtplan fest: Das Reptil wurde schließlich vom Feuerwehrchef höchstpersönlich mit einem speziellen Greifer in ein Behältnis bugsiert und im Bereich Külchen wieder in die freie Natur entlassen.

„Wir vermuten, dass es eine Kornnatter war, eine ungiftige Schlange“, so Matthias Jansen im Gespräch mit unserer Zeitung. Die Aufregung der Frau kann der Feuerwehrmann aber verstehen. „Nicht jeder kommt mit einer Schlange klar.“ Im Zoo in Wuppertal habe er einmal Gelegenheit gehabt, ein eher größeres Exemplar in die Hand zu nehmen und sei überrascht gewesen, wie es sich angefasst habe. „Eine Schlange ist nicht klitschig, eher weich und warm“, sagt Jansen, für den dieser Einsatz auch Seltenheitswert gehabt habe.

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