Rathaus-Neubau

Parkhaus statt Kesselhaus-Gastronomie

Statt des Kesselhauses, sehen die Wählergemeinschaften dort den Platz für ein neues Parkhaus.

Statt des Kesselhauses, sehen die Wählergemeinschaften dort den Platz für ein neues Parkhaus.

Foto: Bernd Richter

Schwelm.   SWG/BfS bringen einen Abriss des Kesselhauses der Brauerei und auf der freigeräumten Fläche den Pau eines Parkhauses ins Gespräch.

An der Stellplatzfrage des geplanten Rathaus-Neubaus auf der Brauerei-Brache scheiden sich in Schwelm die politischen Geister. Nicht nur die FDP befürchtet besonders durch den Bau des Kulturzentrums an der Römerstraße einen „Parkplatz-Schwund“ auf dem Wilhelmplatz und bemängelt aus dem Ufer laufende Kosten für das Gesamtprojekt. Auch die Fraktion SWG/BfS macht Bedenken geltend. Statt die teure Tiefgarage zu erweitern, schlagen die beiden Wählergemeinschaften vor, das denkmalgeschützte Kesselhaus abzureißen, um dort ein Parkhaus zu bauen. Ein entsprechender Antrag ist bei Bürgermeisterin Gabriele Grollmann eingegangen.

Das Thema Zentralisierung der Verwaltung, unter das auch der Rathaus-Neubau fällt, steht auf der Tagesordnung des Liegenschaftsausschusses. Der tagt am 12. März ab 17 Uhr in öffentlicher Sitzung im Rathaus, Hauptstraße 14. An diesem Tag möchte die FDP auch ihren Änderungsantrag zum Komplex Rathaus behandelt wissen. Konkret geht es darum, das Gebäude zu visualisieren. Die Liberalen fordern die Erstellung eines Massemodells, die Darstellung des Baukörpers in allen Ansichten und eine Visualisierung des Verbindungsweges zwischen Rathaus und Brauerei als Computeranimation vorzulegen. „Vor dieser wichtigen weiteren Planungsentscheidung sollte der Rat gemeinsam mit den Bürgern eine angemessene Visualisierung des Bauprojektes erhalten. Die vorgelegten Tischvorlagen enthalten nicht alle Ansichten und kaum Maßangaben“, begründet FDP-Fraktionschef Michael Schunk seinen Antrag.

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