Neues Gesicht für die Hagener Straße

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Gevelsberg. Die Hagener Straße (B 7) könnte schon bald zwischen Nirgena und An der Drehbank ganz neu gestaltet werden.

Von Hartmut Breyer Parkstreifen, Rad- und Gehwege, zusätzliche Überquerungshilfen sowie eine ortsgerechte Begrünung sind den Überlegungen der Stadtverwaltung zufolge vorgesehen, zudem ist die Reduzierung der Fahrbahnbreite auf 3,50 Meter geplant. Rund 3,5 Mio. Euro würde der Umbau kosten, rund zwei Drittel davon trüge der Bund.

Ursprünglich war vom Landesbetrieb Straßen.NRW, der auch für Bundesstraßen zuständig ist, für 2007/2008 nur vorgesehen worden, zwischen Nirgena und Grünewaldstraße die marode Fahrbahndecke zu erneuern. Allerdings hatte schon ein 2001 von der Stadt in Auftrag gegebener und von der Landesentwiclungsgesellschaft erarbeiteter (LEG) Rahmenplan für den Bereich Nirgena/Haufe die Mängel in der Gestaltung der B 7 deutlich dargestellt. Auch Gehwege und Parkstreifen, für die die Stadt zuständig ist, befinden sich in sehr schlechtem Zustand. Daher beschloss der Rat vor gut einem Jahr, den Umbau dieses Teilstücks der Hagener Straße im Rahmen des städtebaulichen Entwicklungskonzepts "Innenstadt mit einwirkenden Randbereichen".

"Damals haben wir gesagt, dass das mit viel Glück 2008 etwas werden könnte", so Bürgermeister Claus Jacobi. Als Straßen.NRW nun die Oberbausanierung beabsichtigte, nahm die Verwaltung Gespräche mit dem Landesbetrieb auf. Es wurde schnell Einigkeit erzielt, dass die Gelegenheit für den Komplettausbau der Hagener Straße in diesem Abschnitt genutzt werden sollte. "Das ist eine tolle Chance", meint Jacobi.

Jacobi: "Das ist eine tolle Chance!"

Das unterstreicht auch der oberste Stadtplaner Rainer Rützenhoff. Vor dem Hintergrund der derzeitigen Belastungen der Stadt müsse natürlich zunächst eine Abwägung erfolgen: "Wollen wir uns das leiten?". Neben dem städtischen Anteil (siehe Info-Box) müssten auch Zwischenfinanzierungen eingeplant werden. Dazu sei eine grundsätzliche politische Abstimmung notwendig. Rützenhoff betonte aber, dass es sich bei den nun vorgelegten Plänen langfristig gesehen um eine einmalige Chance handele.

Der Stadtentwicklungsausschuss wird in seiner nächsten Sitzung am Montag, 15. Oktober, über das Vorhaben beraten. Stimmt letztlich auch der Rat zu, könnte noch in diesem Jahr die konkrete Planung für das Projekt in Auftrag gegeben werden. 2008 würde die Planung unter Beteiligung der Bürger vorgenommen und die Ausschreibung erfolgen. Der Ausbau könnte dann 2009 durchgeführt werden.

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