DRK als Träger

Neuer Kindergarten in Ennepetal wird am Timmerbeul gebaut

Die Bauarbeiten an der Straße Am Timmerbeul haben bereits begonnen, in Kürze soll die Bodenplatte verlegt werden. Die neue DRK-Kita wird zweigeschossig in den Hang hineingebaut.

Die Bauarbeiten an der Straße Am Timmerbeul haben bereits begonnen, in Kürze soll die Bodenplatte verlegt werden. Die neue DRK-Kita wird zweigeschossig in den Hang hineingebaut.

Foto: Hartmut Breyer / WP

Ennepetal.  Die Bauarbeiten haben schon begonnen: Am Timmerbeul in Ennepetal-Voerde entsteht ein neuer Kindergarten. Träger wird der DRK-Ortsverein Schwelm.

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An der Straße Am Timmerbeul in Voerde entsteht ein neuer Kindergarten. Die Trägerschaft übernimmt das Deutsche Rote Kreuz Schwelm, das auch Bauherr sein wird. Läuft alles nach Plan, könnte die Einrichtung bereits zu Beginn des neuen Kindergartenjahres am 1. August 2020 in Betrieb gehen.

2017 hatte der Jugendhilfeausschuss die Träger für die damals auf den Weg gebrachten drei neuen Einrichtungen in Ennepetal ausgewählt. Zum Zuge kamen der Verein Waldorfkindergärten Hagen, die AWo und die Johanniter. Der Ausschuss legte gleichzeitig fest, dass das viertplatzierte DRK den ersten Zugriff erhalten solle, falls ein Träger für eine weitere Einrichtung gesucht werde. Dies wird nun in die Tat umgesetzt, nachdem die drei Kindergärten an der Vilvoorder Straße, Hembecker Talstraße und Schemmstraße durch den Investor Materio inzwischen errichtet und wie geplant von den ausgewählten Trägern in Betrieb genommen worden sind. Materio wird als Bauträger nun auch den Kindergarten für den Ortsverein Schwelm des DRK, der in der Kreisstadt bereits vier Einrichtungen betreibt (eine fünfte ist im Bau), in bewährter Holzbauweise bauen.

„Der neue Kindergarten wird auch wieder viergruppig sein“, erklärt Markus Ihmels, im Fachbereich Bildung, Jugend und Soziales für die Kindergärten zuständig. Zwei Gruppen vom Typ I (2-6 Jahre) sowie jeweils eine Gruppe der Typen II (U3) und III (3-6 Jahre) sind geplant. Diese Aufteilung sei aber flexibel dem tatsächlichen Bedarf anzupassen, so Ihmels. Bis zu 75 Kinder können betreut werden.

Da der Neubau am Timmerbeul von den Festsetzungen des dort geltenden Bebauungsplans Nr. 29a „Boesebecker Siepen, Nielandweg“ abweicht und Baugrenzen überschreitet, musste der Ausschuss für Stadtentwicklung und Wirtschaftsförderung eine Befreiung vornehmen. Dies geschah in der Sitzung Anfang November einstimmig. Der zweigeschossige Baukörper soll in Längsausdehnung parallel zur Straße Am Timmerbeul, über die die Erschließung erfolgt, und zur nahe gelegenen Milsper Straße errichtet werden.

Rohbau in Hasperbach fast fertig

Nicht ganz so rasant wie Am Timmerbeul geht es mit dem Kindergarten voran, den die Ev. Stiftung Loher Nocken in den bisher von der Verwaltung genutzten Räumen auf dem Campus an der Lohernockenstraße plant. Der Aufwand beim Bauen im Bestand ist größer, derzeit läuft das Genehmigungsverfahren. Ihmels ist aber zuversichtlich, dass der Kindergarten im Laufe des kommenden Kindergartenjahres den Betrieb aufnehmen kann.

Ähnlich sieht es mit dem Neubau der städtischen Kita in Hasperbach aus. Auf dem Gelände der ehemaligen Grundschule entsteht eine viergruppige Einrichtung, die den wenige hundert Meter entfernten zweigruppigen Kindergarten ersetzen wird. Bei den Stadtbetrieben sei man zuversichtlich, dass der Rohbau wie geplant bis Ende des Jahres steht – „wenn das Wetter mitspielt“, wie Stadt-Pressesprecher Hans-Günther Adrian erklärt. Ebenfalls in den ersten Monaten des kommenden Kindergartenjahres soll dort der Betrieb aufgenommen werden.

Aktuell arbeitet Markus Ihmels wieder an einer neuen Kindergartenbedarfsplanung. „Im Bereich der U3-Betreuung sieht es mit den neuen Einrichtungen ganz gut aus“, berichtet Markus Ihmels. „Es fehlen aber insgesamt immer noch Plätze.“ Daher sei es gut, dass man von der AWo bereits die Zusage habe, einen weiteren neu zu bauenden Kindergarten als Träger zu übernehmen. Dafür gebe es aber noch kein Grundstück und somit auch keinen konkreten Zeitplan.

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