Unfall

Mini-Kehrmaschine kippt in Schwelm um

Der Fahrer der Kehrmaschine kam aus Richtung Brunnen und war von der Hauptstraße nach rechts in die Kaiserstraße eingebogen. Kurz hinter der Einmündung verlor er bei regennasser Straße die Gewalt über die Maschine. Das Fahrzeug kippe vor dem Schaufenster von Scholand um auf die linke Seite.   Foto:Feuerwehr Schwelm

Der Fahrer der Kehrmaschine kam aus Richtung Brunnen und war von der Hauptstraße nach rechts in die Kaiserstraße eingebogen. Kurz hinter der Einmündung verlor er bei regennasser Straße die Gewalt über die Maschine. Das Fahrzeug kippe vor dem Schaufenster von Scholand um auf die linke Seite.   Foto:Feuerwehr Schwelm

Schwelm.   Fahrer der Technischen Betriebe Schwelm erleidet Schnittverletzungen an der Hand und einen Schock. Unfallursache noch unbekannt.

Mit leichten Schnittverletzungen an einer Hand musste am Donnerstagmorgen der Fahrer einer Kehrmaschine der Technischen Betriebe Schwelm (TBS) ins Helios-Klinikum an der Dr.-Moeller-Straße eingeliefert werden. Das Kleingerät war aus bisher unbekannten Gründen auf der Kaiserstraße in Höhe des Haushaltswarenfachgeschäfts Scholand/Penny-Markt umgekippt, als sich der Mann auf dem Rückweg zum Bauhof an der Wiedenhaufe befand.

Fahrer ein erfahrener Mitarbeiter

„Der Fahrer hatte Glück im Unglück. Nach ambulanter Behandlung konnte er nach Hause entlassen werden. Er steht aber noch unter Schock“, so Lars Seibel auf Nachfrage unserer Zeitung. Zum Unfallhergang konnte der TBS-Fachmann, der die Bereiche Abfallwirtschaft und Straßenreinigung verantwortet, zum jetzigen Zeitpunkt keine Aussage machen. Nur soviel: Der Fahrer sei ein erfahrener Mitarbeiter gewesen, mehr als zehn Jahre im Beruf.

Die gut sechs Jahre alte Kehrmaschine selbst ist zurzeit nicht mehr einsatzfähig. Die Fahrertür aus Glas ist in 1000 Einzelteile zersprungen, dadurch, dass das Fahrzeug auf der linken Seite zum Liegen kam, hat sich der Aufbau teilweise verzogen. Die Schadenshöhe aber noch unbekannt. Fremdschaden ist laut Seibel nicht entstanden. Die TBS verfügen insgesamt über zwei Kleinkehrmaschinen, die auch zur Reinigung in der Fußgängerzone eingesetzt werden. Erst im Herbst dieses Jahres war ein neues Fahrzeug angeschafft worden.

Betriebsmittel abgestreut

Genau um 9 Uhr wurde die Feuerwehr mit dem Stichwort „Verkehrsunfall, auslaufende Betriebsmittel“ in die Kaiserstraße alarmiert. Etwa in Höhe des Penny-Supermarkts im Abschnitt zwischen der Markgrafenstraße und der Kreuzung Möllenkotten fanden die eintreffenden Einsatzkräfte auf der Kaiserstraße eine umgestürzte Kehrmaschine der Technischen Betriebe vor. Der leicht verletzte Fahrer hatte sich zu diesem Zeitpunkt schon selbstständig aus dem Fahrzeug befreien können.

Von der Feuerwehr wurde die Einsatzstelle abgesichert und der Verletzte wurde vom Rettungsdienst versorgt und zum Helios-Klinikum gebracht. Von der Feuerwehr wurde der Brandschutz sichergestellt und auslaufende Betriebsstoffe wurden abgestreut. Nachdem die Technischen Betriebe mit weiteren Kräften und einem Radlader vor Ort waren, wurde die Kehrmaschine mit Hilfe der Seilwinde des Hilfeleistungslöschfahrzeugs der Feuerwehr und dem Radlader der TBS behutsam wieder aufgerichtet und im Anschluss von den TBS abtransportiert. Die Einsatzstelle wurde den TBS sowie der Polizei übergeben.

Feuerwehr und Rettungsdienst waren mit neun Einsatzkräften und drei Fahrzeugen vor Ort. Eingesetzt waren ehrenamtliche Einsatzkräfte der so genannten Hausbesatzung (hierbei handelt es sich um Wohnhäuser in der August-Bendler-Straße in unmittelbarer Nähe zur Feuerwache, in denen Feuerwehrangehörige wohnen), die hauptamtliche Wachbesatzung sowie der Einsatzführungsdienst.

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