Schon 240 Anmeldungen

Lauf- und Wandertag in Ennepetal liegt auf Rekordkurs

Am Sonntag werden wieder mehrere hundert Teilnehmer die Wander- oder Laufschuhe schnüren.

Am Sonntag werden wieder mehrere hundert Teilnehmer die Wander- oder Laufschuhe schnüren.

Foto: Henning Kaiser / dpa

Ennepetal.  Schon jetzt liegen 240 Anmeldungen vor: Der 13. EN Bürgermeister Lauf- und Wandertag „Rund um Ennepetal“ bewegt sich auf einen neuen Rekord zu.

Der EN Bürgermeister Lauf- und Wandertag rund um Ennepetal steuert bei seiner 13. Auflage am kommenden Sonntag, 25. August, auf einen neuen Teilnehmerrekord zu. Im vergangenen Jahr gingen 500 Wanderer, Nordic Walker und Läufer auf die fünf angebotenen Teilstrecken – so viele wie nie zuvor. „Jetzt haben sich schon 240 Personen online angemeldet“, berichtet Jost Stoerring, der die Veranstaltung wieder mit organisiert. „Im Vorjahr waren es zu diesem Zeitpunkt 130.“

In der Regel hätten sich in den Vorjahren etwa ein Drittel der Teilnehmer im Vorfeld angemeldet, zwei Drittel seien spontan am Veranstaltungstag erschienen. „Vor allem die Wanderer warten das Wetter ab“, so Stoerring. Vorhergesagt sind sonnige 30 Grad. Rechnet man den derzeitigen Stand hoch, liegt man bei mehr als 700 Teilnehmern. „Das ist sehr erfreulich, ganz klar“, meint Jost Stoerring. Allerdings würde ein solche Zahl die Helfer vor eine große Herausforderung stellen. Nicht zuletzt müssen ja die Mengen an Getränken (Tee, Wasser) und Snacks (Obst, Müsliriegel) für die Verpflegungsstationen unterwegs kalkuliert werden.

Beeindruckend ist unter den bisher Angemeldeten auch die Zahl derjenigen, die alle fünf Teilstrecken in Angriff nehmen. 76 Wanderer, 21 Walker und 19 Läufer wollen die 57 Kilometer bewältigen. Insgesamt sind das 119 Personen, das entspricht der Hälfte der Voranmeldungen. 2018 hatten genau 105 Frauen und Männer die gesamte Runde entlang der Stadtgrenze geschafft.

In diesem Jahr wird die Strecke sogar fast zwei Kilometer länger sein als sonst. Das liegt nicht daran, dass Ennepetal einen Gebietszuwachs verzeichnet, sondern daran, dass ein Privateigentümer das Gehen und Laufen über sein Grundstück nicht mehr zulässt. Dadurch muss auf der ersten Teilstrecke ein Umweg über die Ortschaft Schiffahrt nahe der Heilenbecke Talsperre in Kauf genommen werden (wir berichteten).

Zum vierten Mal wird übrigens Ex-Bürgermeister Wilhelm Wiggenhagen sein ehemaliges Reich komplett umrunden. Gemeinsam mit Jost Stoerring übernimmt er die Rolle des „Besenmannes“, wandert also am Ende des Feldes, um darauf zu achten, dass alle heil das jeweilige Ziel erreichen. „Als er noch im Amt war, ist Wilhelm Wiggenhagen nie mehr als eine Etappe mitgewandert“, berichtet Jost Stoerring. Er habe aber damals zugesichert, die ganze Runde mitzumachen, sobald er in Rente ist. „Daran hat er sich gehalten“, meint Stoerring erfreut.

Bekanntheit weit über Stadt hinaus

Dabei ist auch wieder Bürgermeisterin Imke Heymann, die sich schon ganz früh auf den Weg machen wird. Sie wandert die erste Teilstrecke mit, für die der Bus am Bremenstadion um 6 Uhr morgens zum Start an der Heilenbecke Talsperre abfährt.

Jost Stoerring freut sich über die große Resonanz auf den Lauf- und Wandertag. „Das ist alles aus dem Kleinen heraus entstanden und nicht künstlich über die Maßen gepusht worden“, betont er. Mehr als 70 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tragen dazu bei, dass der Tag, der gemeinsam von der Wandergruppe „Rund um Ennepetal“, den Sportfreunden, der Skigemeinschaft, dem TuS Ennepetal und der Stadt veranstaltet wird, durchgeführt werden kann. Inzwischen hat die Veranstaltung Bekanntheit weit über die Stadtgrenzen hinaus erlangt. Für Sonntag hat sich beispielsweise eine elfköpfige Gruppe der „LippeRunners“ aus Werne angemeldet, um die gesamte Strecke rund um Ennepetal zu laufen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben