Start-Up-Unternehmen

„Kivi“ soll auf die Firmenrechner flattern

Daniel Bröking, Jacqueline Onnebrink und Marco Radek (von links) gehen mit kivi.one an den Start und wollen die interne Unternehmenskommunikation revolutionieren. Dafür wagen sie den Schritt in die Selbstständigkeit.

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Daniel Bröking, Jacqueline Onnebrink und Marco Radek (von links) gehen mit kivi.one an den Start und wollen die interne Unternehmenskommunikation revolutionieren. Dafür wagen sie den Schritt in die Selbstständigkeit. Foto: WP

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Gevelsberg.  Leidenschaft, Enthusiasmus, Begeisterung, absoluter Wille und vor allem die felsenfeste Überzeugung, dass ihre Idee zündet, strahlt das Team aus jeder Pore aus. Das Trio hinter dem Gevelsberger Start-Up-Unternehmen „Kivi.one“ ist bestens gelaunt, als sich die Tür zu den frisch renovierten Räumen an der Feverstraße öffnet. Daniel Bröking (37), Jacqueline Onnebrink (30) und Marco Radeck (31) sind mit Feuereifer dabei, ein Firmennetzwerk auf dem Markt zu etablieren, das die Arbeit in kleinen und mittelständischen Unternehmen effizienter und produktiver gestaltet. Dafür haben sie alle ihre Jobs aufgegeben, um sich mit ganzer Energie dem ehrgeizigen Projekt widmen zu können.

Intuitiv und nicht überfrachtet

Die Idee dazu hatte Diplom-Informatiker Daniel Bröking, der zuvor in vielen Unternehmen bestehende Software auf die Bedürfnisse der jeweiligen Firma angepasst hat. „Die Programme waren ineffizient, kompliziert, Feature-Monster, kaum zu lernen oder es fehlten Funktionen, für die dann eine andere Software notwendig war“, sagt er. Deshalb überlegte er, wie er das besser machen könne. Dabei herausgekommen ist Kivi, eine Software, die intuitiv zu bedienen ist, sich komplett an der fortschreitenden Digitalisierung der Arbeitswelt ausrichtet und viele Dinge in sich vereint, die anderswo nur einzeln zu finden sind.

Aufgabenmanagement, Terminkalender, virtuelle Gruppen, Video-Konferenz, Messanger, Verlinkungen zu externen Anwendungen wie „dropbox“, ein Kundenmanagement-System und das Ganze sowohl in Desktop-Version als auch für Smartphone und Tablet – das sind die wesentlichen Dinge, die die Software abdeckt; alles kein Hexenwerk, aber hier auf das Wesentliche reduziert und vor allem selbsterklärend zu bedienen.

„Doch der eigentliche Clou ist etwas anderes“, sagt Jacqueline Onnebrink. „Unser Programm macht die E-Mail zu einem großen Teil überflüssig.“ Müssen Dokumente sonst hin und her geschickt werden, weiß oft niemand, wer was zuletzt geändert hat und ob er nun tatsächlich die aktuelle Version der Kopie hat, können bei Kivi selbst definierte Gruppen von Mitarbeitern und auch Kunden an dem selben Dokument arbeiten. „Bei Präsentationen beispielsweise spart das ganz enorm Zeit.“ Zudem ist das Programm modular gestaltet, jeder Kivi-Nutzer kann nur das buchen, was er wirklich braucht.

Aktuell ist das Kivi-Trio mit Marketing und Akquise beschäftigt, steht beispielsweise in engem Kontakt mit der SIHK, der die Drei größtes Lob zollen.

Zeitlimit für den Erfolg gesetzt

Sie sind sich sicher, dass ihre Leidenschaft für das Projekt in Erfolg gipfeln wird. „Wir wissen, dass wir ein Risiko eingehen, aber wir glauben so fest daran, dass wir diesen Schritt einfach gehen mussten“, sagt Daniel Bröking. Gleichwohl haben sie sich aber auch einen klaren Zeitraum gesetzt, bis wann Kivi Früchte tragen soll. Klappt das nicht, wird die Reißleine gezogen – doch davon geht keiner der Drei auch nur ansatzweise aus.

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