Schule

Kein Stress mehr in der Kaffeeküche dank Schwelmer Gymnasium

Im Rathaus stellen die Mitglieder der MGS-Schülerfirma „Kaffabo“ zusammen mit der Pädagogin Sarah Fäuster ihr Geschäftsmodell vor. Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Beigeordneter Ralf Schweinsberg unterzeichneten - wie dies guter Brauch ist - je einen Anteilsschein. Foto:Stadtverwaltung Schwelm/Heike Rudolph

Im Rathaus stellen die Mitglieder der MGS-Schülerfirma „Kaffabo“ zusammen mit der Pädagogin Sarah Fäuster ihr Geschäftsmodell vor. Bürgermeisterin Gabriele Grollmann und Beigeordneter Ralf Schweinsberg unterzeichneten - wie dies guter Brauch ist - je einen Anteilsschein. Foto:Stadtverwaltung Schwelm/Heike Rudolph

Schwelm.   Neue Schülerfirma des Märkischen Gymnasiums heißt „Kaffabo“. Der Name verbindet die Wörter „Kaffee“ und „Abonnement“ und hält, was er verspricht

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Man ist viel Gutes gewohnt von den Schülerfirmen des Märkischen Gymnasiums Schwelm (MGS). Jedes Jahr ist man gespannt darauf, mit welchem Geschäftsmodell Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 Bürgerinnen und Bürger als Kunden zu gewinnen versuchen.

Ob Merchandising-Artikel von Schwelm, Lampenschirme oder Klappstühle: Mit allen bisherigen Ideen hat es das MGS mit seinen Schülerfirmen bis zum Landeswettbewerb gebracht. Immer haben die beteiligten Schülerinnen und Schüler wertvolle Erfahrungen auf dem Gebiet des Wirtschaftens gemacht.

Junior-Firma „Kaffabo“

Die Junior-Schülerfirmenprogramme des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln werden bundesweit seit 23 Jahren angeboten. Im Team erlernen und erproben junge Menschen Grundprinzipien unternehmerischen Handelns.

In diesem Jahr treten 16 Schwelmer Gymnasiastinnen und Gymnasiasten mit der Junior-Firma „Kaffabo“ an die Öffentlichkeit. Der griffige Name verbindet die Wörter „Kaffee“ und „Abonnement“ und hält, was er verspricht: Die Firmenmitglieder bieten in verschiedenen Versionen Kaffeepakete an. Mit der Schwelmer Kaffeerösterei Rabenschwarz haben sie sich vor Ort einen Kooperationspartner gesucht.

Auf die Idee, Kunden mit Kaffeepaketen zu versorgen, kamen sie im Gespräch mit Eltern sowie Lehrerinnen und Lehrern. Wer hat nicht schon erlebt, dass er Lust auf einen Tasse Kaffee hat, das köstliche Pulver aber nicht zur Hand hat? Weil zum Beispiel im Büro die Absprache unter Kollegen nicht geklappt hat, wer sich um den Kaffee zu kümmern hat.

„Wir ersparen Büros den Stress, indem wir den Kaffee in Form eines Abonnements zu ihnen bringen. Wir statten Kaffeeküchen mit liebevoll gestalteten Boxen aus, die auch Milch, Zucker, Cookies & Co. enthalten“, wirbt Kaffabo für seine Produkte.

Aufgabenteilung wie die Großen

Die Mitglieder des Junior-Projektes des Gymnasiums haben sich bereits auf einem Unternehmertreffen vorgestellt und gute Resonanz erfahren. Auch die ersten Kunden sind schon akquiriert. Bürgermeisterin Gabriele Grollmann hat sich das Unternehmen im Rathaus vorstellen lassen, stellte gezielt Fragen rund um das Geschäftsmodell und lobte den Schritt der Jugendlichen, sich bis zum Ende des Schuljahres mit dem Ernstfall des wirtschaftlichen Handelns auseinander zu setzen. Die Schülerfirma wurde zudem eingeladen, sich kurz vorzustellen, wenn der Schul- und der Jugendhilfeausschuss gemeinsam tagen. Wie in einem richtigen Unternehmen haben die zuständigen Schülerinnen und Schüler Abteilungen gebildet. Vorstandsvorsitzende sind Lukas Maurer und Janus Rust. Für die Produktion zeichnen Joschi Wiesbrock, Jonas Schaub, Jonas Paschke, Mahir Sever und Malte Meckel verantwortlich. Die Marketingabteilung wird von Ayca Serif Oglou, Sude Demirci, Maximilian Kem und Luca Czeranski gebildet und die Finanzabteilung besteht aus Jonas Nieland, Fabian Mittmann und Nico Berger. Die Aufgaben der Verwaltungsabteilung werden von Karolin Duscha und Zana Dervishi wahrgenommen. Wie in den Jahren zuvor betreut die Pädagogin Sarah Fäuster die Juniorfirma.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik