Sommerleseclub

Gevelsberg: Sommerleseclub der Stadtbücherei startet

In Gevelsberg werben Stephanie Kron, Eva Renner und Kornelia Wilberg (von links nach rechts) für den Sommerleseclub

In Gevelsberg werben Stephanie Kron, Eva Renner und Kornelia Wilberg (von links nach rechts) für den Sommerleseclub

Foto: Heike Büchsenschütz / WP

Gevelsberg/Schwelm/Ennepetal  Der Sommerleseclub der Städte Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal beginnt am 1. Juli. In diesem Jahr ist einiges allerdings anders als sonst.

. Die Sommerferien stehen vor der Tür und der Sommerleseclub (SLC) öffnet traditionell wieder am 1. Juli seine Tore. Die Stadtbüchereien in Ennepetal, Gevelsberg, Schwelm und Sprockhövel sind bestens gerüstet und laden alle Lesebegeisterte unter dem Motto „Gemeinsam lesend durch den Sommer – Alle unter einem Sonnenschirm“ ein. Die drei Leiterinnen, Eva Renner, Stephanie Kron, Kornelia Wilberg und ihre Teams freuen sich auf die neuen Teilnehmer, denn diesmal ist der Leseclub etwas anders.

Erfrischende Verjüngungskur

Der Sommerleseclub habe eine erfrischende Verjüngungskur erfahren. Es können Lese-Teams (bis zu fünf Personen) gebildet werden und dieses Jahr gilt: Das Alter ist egal. Jeder darf mitmachen – die Zusammenstellung der Teams ist unbegrenzt: Es können Familien an den Start gehen, beste Freundinnen und Freunde, Arbeitskollegen, Enkeln mit ihren Großeltern,.... – alle Kombinationen im Alter von 0 bis 110 sind denkbar. Selbstverständlich darf man auch weiterhin alleine lesen – und zwar alles, was einem selbst gefällt. Von Bilderbuch bis Sachbuch ist alles erlaubt, ob digital oder analog. Sogar Hörbucher werden gewertet.

Kornelia Wilberg erklärt, dass „das Hören die älteste Form der Geschichtenweiterentwicklung ist“ und oft „höre man etwas, was man vielleicht gar nicht so als Leser empfunden hat.“ Wer nicht zur Bücherei kommen kann, der kann auch über die Onleihe Ruhr mitmachen (www.onleiheruhr.de). Jedes Team erhält nach der Anmeldung zum Sommerleseclub ein eigenes Logbuch, in dem alle genutzten Medien dokumentiert werden. Dabei sind bei der Gestaltung des Logbuchs keine Grenzen gesetzt – die Kreativität kann sich frei entfalten. Es könne gemalt, geklebt, gebastelt werden. Dafür gibt es ganz viele Mitmach-Seiten. Die Teams können sich Team-Namen und -Logo geben, sich vorstellen und gemeinsam kreativ verewigen. Für die erfolgreiche Teilnahme am Sommerleseclub müssen mindestens drei Stempel das Logbuch zieren.

Hat das Team mehr als drei Mitglieder, muss jedes Teammitglied zumindest einen Stempel gesammelt haben. Aber dies ginge ganz schnell, versichern die erfahrenen Leseratten, denn diesmal zähle ebenfalls der Besuch von literaturbasierten Veranstaltungen (Vorleserunden, Workshops) in den Stadtbüchereien. Hier wird in diesem Sommer sehr viel los sein. Aber dies soll eine Überraschung bleiben. Es fallen Worte wie: Kamishibai (Erzähltheater), Schreibwerkstatt, Bilderbuch-Kino, Upcycling von Büchern. Eine Überraschung bleibt auch, was passiert, wenn man nach den Sommerferien (bis zum 16. September) sein gut gefülltes Logbuch wieder bei den Stadtbüchereien abgibt. Wie bei einem Buch, möchten die drei das Ende nicht verraten. Nur: Es geht gut aus – und am Ende wird gefeiert. Von Abschlussparty bis Oskar-Verleihung sei alles möglich.

Die Teilnahme am Sommerleseclub ist für Kinder und Jugendliche kostenlos. Für Erwachsene gelte die jeweilige Gebührenordnung. Anmeldungen können bereits jetzt bei den Stadtbüchereien abgegeben werden. Flyer liegen aus.

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