Gehölzpflege

Fassungslosigkeit über Kahlschlag in Gevelsberg und Schwelm

Die Maßnahme dient laut Landesbetrieb Straße NRW der Verkehrssicherung,  gleicht aber einem absoluten Kahlschlag. Hunderte Bäume hat die ausführende Firma bereits abgeholzt.

Die Maßnahme dient laut Landesbetrieb Straße NRW der Verkehrssicherung, gleicht aber einem absoluten Kahlschlag. Hunderte Bäume hat die ausführende Firma bereits abgeholzt.

Foto: Stefan Scherer

Schwelm/Gevelsberg.   Seit Tagen wird in Gevelsberg, Schwelm und Ennepetal kräftig abgeholzt. Die Menschen sind entsetzt, Straßen NRW will eine Erklärung abliefern.

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Entsetzen und Fassungslosigkeit herrschen bei den Menschen in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal derzeit, wenn sie über die Landstraßen fahren. Nichts sieht mehr so aus wie man es Jahrzehnte gewohnt war, denn der Forstbetrieb Ralf Abraham holzt im Auftrag des Landesbetriebs Straßen NRW die Fahrbahnränder ab. Der Strückerberg ist blank, die Ränder der Rosendahler Straße in Gevelsberg, der Gevelsberger Straße und die Hattinger Straße in Schwelm sind extrem ausgedünnt. Straßen NRW kündigte die Fällaktion im Vorfeld als Erhalt der Verkehrssicherheit an.

„Aus meiner Sicht ist hier ohne Selektion auf den Grundstücken des Landes komplett abgeholzt worden“, sagt der Gevelsberger Bürgermeister Claus Jacobi. Straßen NRW-Pressesprecher Andreas Berg hat auf Nachfrage dieser Zeitung angekündigt, am Donnerstag ausführlich Stellung zu dem Thema zu beziehen.

Wie bewerten Sie diese Fällaktion? Können Sie eventuell als Experten Hinweise auf die Gesundheit der gefällten Bäume geben? Melden Sie sich gern in der Redaktion unter 02336/8192510, schreiben Sie uns an schwelm@wp.de oder diskutieren Sie mit uns auf Facebook.

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