Entscheidung des Stadtrats

Fußgängerzone in Ennepetal wird für Autos geöffnet

Die Fußgängerzone wird zum größten Teil wieder für den Autoverkehr geöffnet. An dieser Stelle am Kreisverkehr Berninghauser Straße (Sparkasse) dürfen die Autos in Einbahnstraßenregelung einfahren, nach rechts in Markstraße einbiegen und über die Südstraße wieder ausfahren.

Foto: Hartmut Breyer

Die Fußgängerzone wird zum größten Teil wieder für den Autoverkehr geöffnet. An dieser Stelle am Kreisverkehr Berninghauser Straße (Sparkasse) dürfen die Autos in Einbahnstraßenregelung einfahren, nach rechts in Markstraße einbiegen und über die Südstraße wieder ausfahren. Foto: Hartmut Breyer

Ennepetal.   Die Fußgängerzone in Ennepetal-Milspe wird wieder für den Autoverkehr freigegeben. Das entschied der Rat am Donnerstagabend (12. Juli).

Die Fußgängerzone in Ennepetal-Milspe wird wieder für den Autoverkehr freigegeben. Das entschied der Rat mit deutlicher Mehrheit: 24 Mitglieder stimmten für die Öffnung, 14 dagegen, ein Ratsmitglied enthielt sich.

Der Verkehr wird demnach vom Kreisverkehr an der Berninghauser Straße (Sparkasse) in einer Einbahnstraßenregelung durch die Voerder Straße, dann nach rechts in die Marktstraße und von dort aus auf die Südstraße (Busbahnhof) geführt. Für diese zuletzt bereits mehrheitlich von der Politik favorisierte Variante sprachen sich 25 Ratsmitglieder aus, bei neun Gegenstimmen und fünf Enthaltungen.

Bürgermeisterin wirbt für ein Ja

Der Abstimmung beider Fragen ging eine lange Debatte voraus, in der die Befürworter der Öffnung die Chance auf eine Belebung der Innenstadt betonten und die Gegner darauf hinweisen, dass die Aufenthaltsqualität erheblich leiden werde. Bürgermeisterin Imke Heymann warb dafür, den Autoverkehr zehn Jahre nach der Entscheidung zur Fuzo-Einrichtung wieder zuzulassen. Sie betonte aber auch, dass das Öffnen allein keine Belebung bedeute. „Es ist aber ein erster Schritt“, sagte sie.

Nun muss nach der Sommerpause zunächst der Bebauungsplan für den Bereich geändert werden. Da der Umfang der baulichen Maßnahmen verhältnismäßig gering ausfallen soll, könnten dort noch vor Jahresende die ersten Autos rollen.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben
    Aus der Rubrik