Städtepartnerschaft

Freundschaft zwischen Schwelm und Fourqueux blüht weiter auf

Bald sollen noch rote und weiße Rosen sowie blauer Lavendel um den Baum blühen und damit die Farben der französischen Flagge aufnehmen.

Foto: Laura Dicke

Bald sollen noch rote und weiße Rosen sowie blauer Lavendel um den Baum blühen und damit die Farben der französischen Flagge aufnehmen. Foto: Laura Dicke

Schwelm.   Zum Zehnjährigen der Städtepartnerschaft mit Fourqueux pflanzen die Schwelmer einen französischen Ahorn vorm Schloss Martfeld.

Ein Symbol der Anpassung und der Verwurzelung mit der Stadt sowie ein Zeichen der wachsenden Freundschaft – zum zehnjährigen Bestehen der Städtepartnerschaft zwischen Fourqueux und Schwelm pflanzte der Club Schwelm-Fourqueux einen französischen Ahorn als Baum der Städtepartnerschaft im Park vor dem Haus Martfeld. Nun wurde der Baum mit Mitgliedern des Clubs, Freunden der Städtepartnerschaft, Sponsoren und der Bürgermeisterin Gabriele Grollmann feierlich eingeweiht.

„Drei Kriterien entschieden bei der Auswahl des Baumes“, sagte Dr. Monika Steinrücke, Präsidentin des Clubs Schwelm-Fourqueux. Zunächst musste es ein französischer Baum sein, zweitens sollte die Größe zu den anderen Bäumen im Park passen und drittens muss der Baum zukunftsfähig und dem Klima angepasst sein. Schließlich entschieden sich die Mitglieder in Absprache mit Achim Stockermann von den Technischen Betrieben Schwelm und der Gartengestaltung Bick für einen französischen Ahorn.

In zehn Jahren ein Schattenspender

„Die Städtepartnerschaft war zu Anfang ein zartes Pflänzchen, genauso wie dieser Baum“, sagte Dr. Monika Steinrücke. In den nächsten Jahren soll der Ahorn jedoch wachsen und gedeihen, so dass er tief mit der Stadt verwurzelt ist, genauso wie die Partnerschaft zu Fourqueux. Als Symbol der Anpassung und der Freundschaft hofft der Club, dass der Baum genauso, wie die Partnerschaft auch in vielen Jahren noch besteht.

„Die Städtepartnerschaft ist ein lebendiger Organismus, wie dieser Baum“, sagte Bürgermeisterin Gabriele Grollmann. Vor dem Baum wurde außerdem eine Tafel aufgestellt und rings herum werden bald rote und weiße Rosen sowie blauer Lavendel blühen und damit die Farben der französischen Flagge aufnehmen.

Im Unterschied zu einem normalen Ahorn hat die französische Variante kleinere und rundere Blätter, wie Udo Pätzold von der Gartengestaltung Bick erklärte. „Auch die Rinde ist ein bisschen rauer und die Äste sind verwachsener“, fügte er hinzu. In circa zehn Jahren wird der Baum eine ansprechende Größe und eine ausgewachsene Krone haben, um Schatten zu spenden.

Mit Rotwein begossen

Feierlich begoss die Vizepräsidentin des Clubs und stellvertretende Bürgermeisterin Christiane Sartor den französischen Ahorn mit Rotwein. Anschließend gab es noch nette Gespräche bei Wein und Snacks. Am Sonntag wurde auch in Fourqueux ein Baum der Städtepartnerschaft gepflanzt.

Das ganze Jahr über Feierlichkeiten

Doch das Pflanzen des symboltragenden Baumes war nur ein Teil des Programms zum Zehnjährigen. „Durch das ganze Jahr ziehen sich Veranstaltungen in Schwelm und Fourqueux, um das Jubiläum zu feiern“, sagt Monika Steinrücke. Am 1. Mai findet ein Delegationsaustausch nach Schwelm statt, bei dem der Maibaum aufgestellt wird und verschiedene Sportaktivitäten stattfinden. Außerdem wird es im Mai einen Choraustausch nach Schwelm geben. Im Juni richtet der Club in Fourqueux ein deutsches Bierfest aus, das natürlich auch vom Schwelmer Club besucht werden soll. Der offizielle Festakt wird Anfang August in Schwelm abgehalten und die Feier in Fourqueux findet am Patronatsfest Mitte September statt, zu dem auch einige Schwelmer Ratsleute und Mitglieder des Clubs die Reise nach Frankreich antreten.

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