ewoca³ startet jetzt in Sprottau

Ewoca Projekt mit Teilnehmern aus Butera und Gevelsberg startet in die dritte Runde mit einer Reise nach Sprottau. Hier ist die Reisegruppe vor einer 750 Jahre alten Eiche

Ewoca Projekt mit Teilnehmern aus Butera und Gevelsberg startet in die dritte Runde mit einer Reise nach Sprottau. Hier ist die Reisegruppe vor einer 750 Jahre alten Eiche

Foto: WR

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Gevelsberg.Passender hätte der Auftakt zum ewoca³-Projekt nicht sein können. Die italienischen Teilnehmer und Teilnehmerinnen aus Butera genossen gemeinsam mit den Mitwirkenden aus Gevelsberg beim Pizza-Essen den Start in die dritte Runde. Nach Gevelsberg vor zwei Jahren und Butera im letzten Jahr findet das Projekt jetzt in der Gevelsberger Partnerstadt Sprottau statt. Dort werden die Jugendlichen mehrere Projekte realisieren. So wollen sie unter anderem an dem Fluss Sprotte einen Bootsanleger bauen.

Zur Verabschiedung der Reisegruppe kam auch Bürgermeister Claus Jacobi in das Jugendzentrum, um den Jugendlichen in seiner Ansprache für ihren Aufenthalt in Polen prägende Eindrücke zu wünschen.

Ausflug nach Düsseldorf

Bereits am Donnerstag waren die insgesamt 12 italienischen Teilnehmerinnen und Teilnehmer des ewoca³-Projektes in Deutschland eingetroffen. So konnten sie die frühe Anreise noch für einen Ausflug in die Landeshauptstadt Düsseldorf nutzen.

Mit einem Reisebus startete die gesamte Gruppe, die aus jeweils neun deutschen und italienischen Jugendlichen sowie zwei deutschen und drei italienischen Begleitern besteht, am späten Freitagabend auf den Weg nach Sprottau. Nach einer durchweg angenehmen Fahrt begrüßten die polnischen Teilnehmer die Gruppe um 10 Uhr mit einem ausgiebigen Frühstück. Die Wiedersehensfreude war groß, sind doch die meisten Teilnehmer schon bei allen Projekten dabei gewesen. Die Jugendlichen aus Butera und Gevelsberg sind jetzt in einem Hotel auf einem ehemaligen Militärgelände der Stadt untergebracht.

Am Wochenende konnten sich die Jugendlichen bereits einen ersten Eindruck von der Partnerstadt Gevelsbergs machen. Sprottaus Bürgermeister Josef Rubacher konnte dann im Rahmen eines kleinen Stadtfestes die gesamte ewoca³-Gruppe willkommen heißen.

Teilnahme am Perle-Cup

Außerdem bekamen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen schon die Gelegenheit, durch die Besichtigung verschiedener Kulturstätten auf den Spuren der Geschichte Sprottaus zu wandeln. Neben einer Führung im Heimatmuseum stand auch noch die Erkundung eines ehemaligen Atomwaffenbunkers und die „Begegnung“ mit einer 750-jährigen Eiche auf dem Programm.

Neben den sozialen Projekten, die von den Teilnehmern ralisiert werden sollen, nimmt die internationale Gruppe auch am kommenden Wochenende an dem Perle-Cup statt. Damit alle für dieses Fußballturnier in Spremberg, der zweiten Partnerstadt Sprottaus, auch fit sind, gab es bereits am Wochenende ein Fußballtraining als intensive Vorbereitung.

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