Kommentar

Es sollte uns ein Warnschuss sein

Es liegt an jedem Einzelnen, ob wir in wenigen Tagen noch schärfere Reglementierungen erleben: Davon ist Redakteur Andreas Gruber überzeugt.

Es liegt an jedem Einzelnen, ob wir in wenigen Tagen noch schärfere Reglementierungen erleben: Davon ist Redakteur Andreas Gruber überzeugt.

Foto: Privat / WP

Es hatte sich abgezeichnet. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert, der momentan die Messlatte ist, ist immer weiter nach oben geklettert und hat jetzt die 35 gerissen. Dem Kreis blieb kein Handlungsspielraum mehr. Mit den zusätzlichen Schutzvorgaben hat er den Spielraum jedoch längst nicht ausgeschöpft. Private Feiern in Gaststätten hätten beispielsweise viel mehr eingeschränkt werden können als vom Land NRW in dieser Woche vorgegeben. Erlaubt sind aktuell bis zu 50 Personen.


In Landkreisen und Städten ab Inzidenzwert 35 kann die Maximalzahl deutlich abgesenkt werden.
Die jetzt getroffenen Schutzvorgaben seien der Verhältnismäßigkeit geschuldet, teilte der Krisenstab mit und verweist darauf, dass 35,5 ja nur knapp über 35 liegt. Das ist nachvollziehbar und richtig. Wir sind aber gut beraten, diese neuerlichen Vorgaben als eine Art Warnschuss anzusehen, als vielleicht letzte Chance, Schlimmeres zu verhindern.


Es liegt an jedem Einzelnen, ob wir in wenigen Tagen noch schärfere Reglementierungen erleben oder ob es wieder in die umgekehrte Richtung geht. Daher: Maske auf, Vorgaben einhalten und nicht verrückt machen lassen.

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