Corona-Pandemie

Ennepe-Ruhr-Kreis fordert weitere stationäre Impfstellen

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Neben der Mitte November wiedereröffneten Impfstelle in Ennepetal (im vormaligen Impfzentrum an der Kölner Straße 205) möchte die EN-Kreisverwaltung gerne weitere stationäre Impfstellen auf den Weg bringen.

Neben der Mitte November wiedereröffneten Impfstelle in Ennepetal (im vormaligen Impfzentrum an der Kölner Straße 205) möchte die EN-Kreisverwaltung gerne weitere stationäre Impfstellen auf den Weg bringen.

Foto: Jürgen Theobald / FUNKE Foto Services

Ennepe-Ruhr.  Der EN-Kreis hat an der Impfstelle in Ennepetal und am Impfbus mehr als 800 Corona-Impfungen täglich durchgeführt. Das Angebot soll noch wachsen.

Den 868 Impfungen, die am Mittwoch in der Impfstelle in Ennepetal und an der Impfbusstation in Hattingen verabreicht werden konnten, folgten am Donnerstag 822 in Ennepetal und Herdecke (Impfbus). Beide Werte liegen deutlich über dem Orientierungswert, den das NRW-Ministerium Gesundheit, Arbeit und Soziales in seinem jüngsten Erlass formuliert hat. Dort heißt es: „Jeder Kreis stellt über die von ihm zu verantwortenden Impfangebote sicher, dass durchschnittlich mindestens 200 Erst-, Zweit- oder Auffrischungsimpfungen je 100.000 Einwohnern und Wochentag erbracht werden.“

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„Für uns im Kreis liegt dieser Wert folglich bei gut 650. Wir können zunächst zufrieden festhalten: Wir sind bereits Stand heute in der Lage, die Vorgabe des Landes mit den von uns aufgebauten Kapazitäten zu erfüllen“, macht Astrid Hinterthür, Krisenstabsleiterin im Schwelmer Kreishaus deutlich. Dies sei für den Kreis aber natürlich kein Grund, sich zufrieden zurückzulehnen. Angesichts der noch notwendigen Erst- und Zweitimpfungen sowie der großen Anzahl der zu setzenden Drittimpfungen gelte es, in Zusammenarbeit mit den Städten am Ball zu bleiben und weitere stationäre Stellen auf die Impflandkarte an Ennepe und Ruhr zu setzen.

Erste Erfolgsmeldung aus Herdecke

Die erste Erfolgsmeldung kommt hier aus Herdecke. Dort wird ein Impfteam ab Freitag, 26. November, Woche für Woche zwischen 9 und 15 Uhr im Kulturhaus, Goethestraße 14, Station machen. Ähnliche Angebote soll es auch in anderen Städten geben. Um sie realisieren zu können, laufen derzeit noch Besichtigungen von Räumen sowie notwendige Vorgespräche.

Für Witten gilt: Hier setzen die Ärztinnen und Ärzte der Ärztlichen Qualitätsgemeinschaft (ÄQW) ihre Impfaktivitäten fort und bieten den Bürgern in der größten kreisangehörigen Stadt damit Anlaufstellen für Erst-, Zweit- und Drittimpfungen. Auf der Internetseite www.aeqw-witten.de informiert die Gemeinschaft darüber, welche Praxen aus Witten und Umgebung zeitnah Corona-Impftermine anbieten können. Der Ennepe-Ruhr-Kreis unterstützt die Impfaktion in Witten mit regelmäßigen Stopps des Impfbusses.

Ab Montag, 22. November, ist die Impfstelle an der Kölner Straße in Ennepetal wieder mit der Schnellbuslinie SB 37 erreichbar. Der Bus hält direkt an der Einrichtung. Um insbesondere Mitarbeiter des Gesundheitsamtes von Anfragen rund um die Impfangebote des Kreises zu entlasten, weist die Kreisverwaltung auf ihr Bürgertelefon hin. Unter 02333/4031449 können Bürgerinnen und Bürger täglich von 8 bis 18 Uhr entsprechende Auskünfte bekommen

Fahrplan Impfbus: Montag, 22. November, 9 bis 15 Uhr, Stadtgalerie Witten, Hammerstraße 9; Dienstag, 23. November, 9 bis 15 Uhr, Volkshochschule, Mittelstraße, Gevelsberg; Mittwoch, 24. November, 9 bis 15 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Wetter; Donnerstag, 26. November, 9 bis 15 Uhr, Edeka Center, Windmühlenstraße, Breckerfeld; Freitag, 27. November, 14 bis 20 Uhr, Adventsmarkt, Marktplatz, Ennepetal. Alle Termine und weitere Informationen rund um das mobile Impfangebot: www.en-kreis.de

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