Kooperationsstandorte

EN-Kreis: Beteiligungsverfahren zu Industrieflächen startet

Linderhausen aus der Vogelperspektive. 43 Hektar nördlich und südlich der Gevelsberger Straße sind im RVR-Entwurf als Regionaler Kooperationsstandort vorgesehen.

Linderhausen aus der Vogelperspektive. 43 Hektar nördlich und südlich der Gevelsberger Straße sind im RVR-Entwurf als Regionaler Kooperationsstandort vorgesehen.

Foto: Hans Blossey / www.blossey.eu

Schwelm/Gevelsberg.  Im Verfahren zur Ausweisung von Industrieflächen u.a. in Schwelm und Gevelsberg startet die öffentliche Beteiligung.

Die Schwelmer Politik hat sich gegen den neuen Entwurf für die Ausweisung eines Regionalen Kooperationsstandortes im Schwelmer Norden, der die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe möglich macht, klar positioniert. Das ändert jedoch nichts daran, dass das Planverfahren dafür beim Regionalverband Ruhr (RVR) unverändert läuft. Nun steht das Beteiligungsverfahren an.

In diesem Verfahrensabschnitt wird der Öffentlichkeit und allen von den Plänen betroffenen Stellen Gelegenheit gegeben, die Planunterlagen einzusehen und Stellung zu beziehen. Die Unterlagen können für die Dauer von zwei Monaten, vom 28. September 2020 bis einschließlich 30. November 2020, in der Bibliothek des Regionalverbands Ruhr, Kronprinzenstraße 6 in Essen eingesehen werden. Erforderlich dafür ist eine telefonische Voranmeldung unter Tel. 0201-206-206. Stellungnahmen zu den Plänen können innerhalb der Auslegungsfrist vom 28. September 2020 bis einschließlich 30. November 2020, vorzugsweise per E-Mail an regionalplanung@rvr.ruhr oder per Post an Regionalverband Ruhr, Regionalplanungsbehörde Referat 15, Postfach 10 32 64, 45032 Essen abgegeben werden. Auch die Übermittlung per Fax unter 0201 2069-369 ist möglich.

Der aktuelle Entwurf sieht im Ennepe-Ruhr-Kreis Flächen für einen Regionalen Kooperationsstandort im Schwelmer Norden, in Gevelsberg (Auf der Onfer) und in Wetter (Vordere Heide) vor.

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