Kommentar

Eine wichtige Lektion fürs Leben

Redakteur Max Kölsch

Redakteur Max Kölsch

Foto: tdierkes

Redakteur Max Kölsch begrüßt das Engagement der Schwelmer Schüler – auch wenn sich über das Thema und die Herangehensweise streiten lässt.

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Die Schüler sollten lieber den Unterricht besuchen. Sie leisten noch nichts für die Gesellschaft, wollen den Erwachsenen aber schon erzählen, wie sie zu leben haben – wenn es um die Fridays for Future-Bewegung geht, lassen kritische Stimmen nicht lange auf sich warten. Ich wurde 1991 geboren.

Meine Generation durfte sich anhören, dass sie sich für nichts interessiert und nur rumhängt. Wir seien unpolitisch. Jetzt setzen sich Schüler tatsächlich für etwas ein und gehen auf die Straße, um zu demonstrieren. Wieder ist es nicht jedem recht.

Aktive Beteiligung an unserer Gesellschaft

Auch wenn sich über das Thema an sich oder die Herangehensweise daran streiten lässt – die Schüler lernen hier eine wichtige Lektion fürs Leben, vermutlich wichtiger als vieles, das ihnen eine Unterrichtsstunde vermitteln könnte. Sie lernen, sich aktiv an unserer Gesellschaft zu beteiligen. Eben das, was Erwachsene lange bei jungen Menschen vermisst haben.

Verwunderlich ist nur, dass das Thema erst jetzt auf die Straßen in Schwelm, Gevelsberg und Ennepetal getragen wird. Und dass ausgerechnet eine Grundschule hier den Anfang macht, wo Fridays for Future doch sonst eher von älteren Schülern besetzt wird.

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