Konzert

Zu den Kul-TOURtagen gab es in Emmerich ein Kammerkonzert

Beim 21. Kreis Klever KulTourtage begeisterte das Geigentrio Lena Dulcé Thimm, Patrick Rausch und Maurice Berson.

Beim 21. Kreis Klever KulTourtage begeisterte das Geigentrio Lena Dulcé Thimm, Patrick Rausch und Maurice Berson.

Foto: Christian Creon

Emmerich.   Gruppen der Kreismusikschule Kleve geben seit zehn Jahren im Rheinmuseum mit einem Kammerkonzert ihren Beitrag zu den Kreis Klever Kul-TOURtagen.

„Wir spielen jetzt das Forellenquintett von Franz Schubert und diese schöne Melodie könnt ihr jetzt hören.“ So informierte eine helle Stimme aus den Reihen der jungen Bläser seine Zuhörer im Laufe des Konzertes im Rheinmuseum. Der junge Moderator erhielt für seine unkomplizierte Art der Information viel Beifall.

Beitrag zum Internationalen Museumstag

Er gehörte zu den Gruppen der Kreismusikschule Kleve, die seit zehn Jahren im Rheinmuseum mit einem Kammerkonzert ihren Beitrag zu den jährlich stattfindenden Kreis Klever Kul-TOURtagen leistet. Im ganzen Kreis Kleve finden an diesem Wochenende die Internationalen Museumstage statt. Emmerich beteiligt sich mit der Ausstellung „Andersartig“ von Maren Rombold im Rheinmuseum und im PAN Kunstforum mit polnischer Plakatkunst von 1985 bis 2018 und Malerei von Anette Küchler-Moeny sowie Führungen und Vorführungen im Rheinmuseum an diesen Tagen.

Junge Instrumentalisten zeigten ihr Können

Im Konzert spielten Schülerinnen und Schülerinnen aus den Klassen von Ingrid Hauser (Musikalische Früherziehung), Immelie Backhuijs (Violine), Frank Hendriks(Trompete) und Jules Hendriks (Junge Bläser).

Im gut vorbereiteten Vortragsraum des Rheinmuseums fanden gut 60 Zuhörer Platz, die mit Stolz die Darbietungen der jungen Instrumentalisten verfolgten. Die Musikids der Kurse in der Rheinschule und Leegmeer Grundschule begrüßten mit der Tangermünder Polka die Gäste. Die vom Tonband gespielte flotte Musik passte gut als Auftakt zu diesem Konzert.

Klassische Stücke und eine Melodie aus Star Wars

Man weiß aus Erfahrung, dass das Zusammenspiel mehrerer Violinen ständiges Nachstimmen erfordert. Immelie Backhuijs half schnell und unkompliziert. Von den vier Beiträgen des Trios (Lena Dulce Thimm, Patrick Rausch und Maurice Berson) gefiel besonders das Menuett von W.A.Mozart.

Die dritte Gruppe- ein Trompetentrio (Noah Bienemann, Marie Weinhold,Frank Hendricks) wurde vom Lehrer Frank Hendricks mit launigen Worten vorgestellt und begleitet. Man hatte klassische Stücke (L.v.Beethovens „Ode an die Freude“) und eine Melodie aus „Star Wars“ aus diesem Jahrhundert ausgewählt.

Junge Bläser bildeten den Abschluss

Den Abschluss des einstündigen Konzertes bildeten die Jungen Bläser, die Jules Hendricks zusammengestellt hatte. Er wählte aus den vielen Veröffentlichungen des niederländischen Komponisten Jacob de Haan sieben kleine Stücke für Bläser aus.

De Haan, der als Komponist erfolgreicher Konzertstücke bekannt ist, schrieb auch Musik für junge Bläser. Er arrangierte bekannte klassische Melodien für junge Bläser Die jungen Bläser spielten sieben Stücke aus dieser Sammlung. Der Komponist hat dem Dirigenten jeweils mehrere Möglichkeiten der Besetzung gegeben. Im Rheinmuseum spielten Holz-und Blasinstrumente und Schlagzeug. Die Zuhörer, die meist diese Melodien schnell erkannten, spendeten starken Beifall.

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