Einweihung

THW Emmerich weihte neue Unterkunft ein

Beim Tag der offenen Tür beim THW Emmerich zeigte die Rettungshundestaffel ihr Können.

Beim Tag der offenen Tür beim THW Emmerich zeigte die Rettungshundestaffel ihr Können.

Foto: Christian Creon

Emmerich.  Das Technische Hilfswerk Emmerich hatte nach der offiziellen Einweihung zum Tag der offenen Tür eingeladen. Es gab viele Lobreden.

Eine große Torte mit THW-Logo hatte Hilde Verhey parat als sie am Samstag an der Ostermayerstraße vorfuhr. Das ließ Großes erwarten. Man spürte ihn: den frischen Wind an dieser Straße. Dort, wo einst tausende Bürsten der Firma van Gülpen & Swertz produziert wurden, entstand in acht Monaten die neue Unterkunft des Emmericher THW-Ortsverbandes.

Am Samstag war offizielle Eröffnung und an diesem Wochenende konnte jeder die neue „Wohlfühlunterkunft“ kennenlernen. Das machte die 53 Aktiven und die fast genauso starke Jugendgruppe (48 Mädels und Jungs!) mächtig stolz.

Investor ist Alex Reinhart-van Gülpen

Herzliche Begrüßung überall für Investor Alex Reinhart-van Gülpen und Ehefrau Christa. In Nachbarschaft der Kaffeeröster-Familie entstand ein neuer Komplex. „Wobei es eine Bestandsimmobilie sein musste“, so Reinhart- van Gülpen. Doch bis auf den verbliebenen Bürotrakt ist alles neu.

Lobende Worte gab es von der BImA (Bundesanstalt für Immobilienaufgaben), die federführend für die Bundesdienststellen, zu denen das Technische Hilfswerk (THW) gehört, dort tätig war. „Das ist schon etwas Besonderes, dass die Zusammenarbeit so gut verläuft“, erklärte Judith Sieben.

Tolle Mannschaft verdient tolle Einrichtung

Wer sich die Planungsgruppe mit dem Ortsbeauftragten Ingo Niehues, Zugführer Frank te Kempel, dessen Vater Hein und Jonas Brüggemann anschaut, der weiß, welche klugen Köpfe da am Werk waren und wie viel Herzblut da schlägt. „Es ist eine tolle Mannschaft, die so eine tolle Einrichtung verdient“, erklärte Niehues mit Blick auf die Kameraden.

Lob von Barbara Hendricks

Voll des Lobes war auch Dr. Barbara Hendricks: „eine THW-Freundin seit Jahren“. Die Bundestagsabgeordnete verriet Neues. Im Unterausschuss für Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik, der sie angehört, habe man die Idee von Kulturgutrettungscontainern auf den Weg gebracht. Und da spiele das THW eine besondere Rolle.

Zugleich freute sich Hendricks, dass Nachwuchsprobleme kein Thema seien. „Auch nicht durch die Einstellung des THW-Ersatzdienstes“, wusste Frank te Kempel. Und noch eines begeisterte die Politikerin: „dass Frauen mit dabei sind“. Das konnte der Nachwuchs nur bestätigen.

Viel mehr Platz als früher

„Man hat hier viel mehr Platz als in der alten Unterkunft. Für Übungen müssen nicht immer alle Fahrzeuge erst nach draußen gestellt werden“, lobte Felicitas Heiting (15). Und Ina Scheers (13) findet die großen Umkleiden toll. Auch wenn die beim Rundgang doch kleiner als die der Herren ausfallen.

Auffällig die Namensschilder an den Spinten. Eines steht für Norbert Heuvel: „Das ist alles hier sehr schön geworden.“ Das konnte Deichgräf Herbert Scheers nur bestätigen und sprach von einer „hervorragenden Zusammenarbeit“ etwa wenn es um den Hochwasserschutz gehe. Und was sagt der Bürgermeister? „Das THW ist ein ganz wichtiges Bindeglied in der Blaulichtfamilie. Wir sind stolz, das THW hier zu haben“, so Peter Hinze.

Beim anschließenden Tag der offenen Tür zeigte dann auch die Rettungshundestaffel ihr Können.

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