Haldern Strings

Solisten begeisterten in Rees mit absoluter Akkuratesse

Das Publikum im Bürgerhaus Rees war vom Abschluss des Jahreskonzertes der Haldern Strings begeistert.

Das Publikum im Bürgerhaus Rees war vom Abschluss des Jahreskonzertes der Haldern Strings begeistert.

Foto: Markus Joosten / FUNKE Foto Services

Rees.  Abschluss des Jahreskonzertes der Haldern Strings bot imposantes Bild. Alle Mitglieder kamen auf die Bühne und stimmten Kanon an. Viel Beifall.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Es war schon ein imposantes Bild, als sich zum Abschluss des Jahreskonzertes 2019 alle Mitglieder der Haldern Strings auf der Bühne im Bürgerhaus versammelten und mit einem zweistimmigen Kanon von ihren zahlreich erschienenen Angehörigen und Bewunderern verabschiedeten. Das in der Region hinlänglich bekannte Streicherensemble aus Haldern hatte sich im April dieses Jahres neu formiert und mit neuem Vorstand (neuer Vorsitzender Markus Teidelt) und verändertem und vergrößerten Lehrkörper (Ella Rotsch ist nach zweijähriger Mutterpause wieder zurückgekehrt und außerdem hat Louisa Laurette de Queiroz dos Santos (geb. Hadem) vor kurzem ihre Arbeit als Violinistin und Ensemble-Leiterin aufgenommen.

Elena Lebedeva begleitete mehrere Beiträge des Konzertes am Flügel und zeigte ihre fachliche Kompetenz. Ole Hansen als künstlerisch-pädagogischer Leiter ist sicher allen Besuchern schon seit längerem bekannt. Er stellte sich im Konzert neben seiner Aufgabe als Ensembleleiter auch als redegewandter Moderator vor.

Zusammenarbeit mit Kindergarten Sonnenschein zeigte erste Früchte

Erwartungsgemäß begannen die Jüngsten nach einer Serenade der Haldern Strings und den Grußworten des Vorsitzenden und der stellvertretenden Bürgermeisterin Mariehilde Henning den Reigen der Vorträge. Die kürzlich vollzogene Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Kindergarten „Sonnenschein“ zeigte erste Früchte.

15 Kinder der Früherziehungsgruppe tanzten, bunte Bänder schwingend, zur Musik von Camille Saint-Saens. Natürlich blieb ein Beifall der Zuhörer nicht aus. Ministrings und Junior Strings zeigten schon respektable Leistungen, wobei die Beiträge der Junior Strings durch ihre größere zeitliche Länge schon die geforderten höheren Leistungen erkennen ließen.

Nach der Pause überraschten Junior Strings und Cadet Strings mit Kompositionen

Nach der Pause überraschten Junior Strings und Cadet Strings ihre Gäste mit interessanten Kompositionen von Josef Haydn, Jenkins und Carlson. Hier zeigte sich schon die Absicht der Lehrkräfte, Schülern eine Möglichkeit zu geben, bei entsprechenden Leistungen in einer anspruchsvolleren Gruppe mit zu spielen. Mit zwei hervorragend gespielten Werken sollte noch an den Schluss dieses Jahreskonzertes erinnert werden.

Es waren Beispiele von zwei Kammermusik-Ensembles. Zunächst beeindruckten Matthias Kruis und Niklas Höfkens, Violoncelli, und Elena Lebedeva, Klavier, mit einem Allegro aus dem Konzert für Violoncelli von Klengel. Begeisternd war dabei die absolute Akkuratesse aller drei Solisten und auffällig das Spiel von Celli in hohen Tonlagen. Ein besonders Beifall war den Interpreten sicher.

Weiterer Höhepunkt war Besuch des Sextetts Haldern Strings bei Tschaikowsky

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Besuch des Sextetts der Ensembles Haldern Strings bei Pjotr Tschaikowsky. Er schrieb nach einem Besuch von Florenz seine Erinnerungen auf. Das Stück ist für ein Sextett geschrieben und sehr schwierig. Das Ensemble brauchte für diese Aufführung sehr intensive Proben. Es hat sich gelohnt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben